Herzlich willkommen beim Gang durch unsere Kirche
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| Turm von der Treppe aus gesehen |
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Die Christuskirche erhebt sich auf einer leichten Anhöhe sieben Meter oberhalb der Günterslebener Straße. Der Blick fällt auf eine wuchtige Mauer aus Muschelkalk. Das Lied Martin Luthers kommt einem in den Sinn: „Ein feste Burg ist unser Gott" (Ps. 46). Eine Treppe, an der Westseite der Kirche, führt von der Günterslebener Straße aus zunächst zum Turm empor. Dessen zwei Seitenwände aus Sichtbeton ragen bis 20 m in die Höhe. Von dort laden vier Glocken zum Gottesdienst ein. Am Fuß des Turms betritt man einen 130 qm großen, an der Nord- und Ostseite von einer 3 m hohen Mauer eingefassten, ruhigen Vorhof. Die Südseite des Vorhofs bildet die nördliche Kirchenwand. In ihrer Mitte führt eine Doppelflügeltüre in die Kirche. Durch einen 9 qm großen Windfang gelangt man in den 289 qm großen, quadratischen Kirchenraum. Der Blick fällt auf die 9 m hohe, in schlichtem Weiß gekalkte Wand, in deren Mitte ein großes
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| © DR |
| Kreuz in der Christuskirche |
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gleichseitiges Kreuz angebracht ist. Der Bildhauer Erwin Misch aus Würzburg schuf es 1965. Von der Mitte des Kreuzes aus entfaltet sich ein Weinstock in vier Stämmen, die Blätter und Reben tragen. Sie erinnern an das Wort Jesu: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun." (Joh. 15,5) Die rote Farbe ist ein Hinweis auf den Opfertod Christi. Der Mittelpunkt des Kreuzes ist ein Lamm (Offb. d. Joh.) als Symbol für Jesus, der durch sein Opfer am Kreuz den Sieg über den Tod errungen hat. Der goldene Nymbus über dem Kopf des Lammes verweist auf seine göttliche Herkunft Mit seinen Symbolen will das Kunstwerk zu stiller Betrachtung und Andacht einladen. Vor der Stirnwand steht zentriert ein großer Altartisch, dessen aus einem Stück gefertigte Natursteinplatte eine Länge von 3,50 m misst. Auf ihm steht ein schmiedeeisernes Kreuz und sechs schmiedeeiserne Kerzenhalter, deren Fußform sich in den 14 schmiedeeisernen Wandleuchtern an der Ost-, Süd- und Westwand des Kirchenraumes wieder findet.Sie stehen für die 14 Kreuzwegstationen. Vor dem Altar befindet sich zentral der Taufstein. Er bildet zusammen mit dem Tisch des Herrn die sakramentale Mitte evangelischen Lebens. Wandkreuz, Altar und Taufstein bilden mit dem Mittelgang die Hauptachse der Kirche. Auf der Westseite führen, wie zum Altar, zwei Stufen auf die Kanzel. Sie wird flankiert von der Osterkerze („Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt..") und der Ökumenekerze („auf dass alle eins seien'"). Auf der Ostseite steht ein großer Gebetsleuchter in der Gestalt einer Weltkugel. In ihrem Zentrum steht das Christuslicht; auf den „Meridianen" befinden sich kleine rote Gebetslichter; auf dem „Äquator" brennen während ihres Gottesdienstbesuches zur Erinnerung an die Taufe die Kerzen der Mädchen und Jungen, die am Konfirmandenkurs teilnehmen. Der gesamte Altarraum der Kirche erhält sein Licht von sieben waagrechten Fensterreihen an der östlichen und westlichen Seitenwand. Die je 25 Fenster reichen vom Fußboden bis in sieben Meter Höhe. Seit dem Jahr 1998 hängen vor einigen Fenstern bunte Glasmosaiken aus Tiffany-Glas in Kreuzform. Die Anzahl der Mosaikteile entspricht der Anzahl der Konfirmandinnen und Konfirmanden, die im jeweiligen Jahr eingesegnet wurden. Jedes Jahr kommt ein neues Kreuz hinzu.
Im Kirchenraum findet man zwei Blöcke mit jeweils elf 6 m langen Bänken und an der Ost- und Westseite zwei 8,50 m lange Bänke, die insgesamt ca. 250 Personen Platz bieten. An der östlichen Wand hängt in 3 m Höhe ein Orgelwerk. Der Spieltisch (15 Register) befindet sich auf dem Sängerpodest links neben dem Eingang, davor das zweite Orgelwerk. Die Orgel wurde 1967 von den Geschwistern Mann, Marktbreit, gebaut. Die Christuskirche ist das Gotteshaus der Evangelisch- Lutherischen Kirchen-gemeinde, der Bundeswehr Veitshöch-heim und der Beamtinnen und Beamten in Ausbildung bei der III. Abteilung der Bereitschaftspolizei in Würzburg.
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