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© P. Jonathan Düring OSB  |
| Funkenflug |
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Die Sonne hat ihren Zenit erreicht. Die längsten Tage des Jahres sind da. Die Nächte sind kurz - und oft auch noch lauschig warm. Sonnwend- und Lagerfeuer locken magisch in die Dunkelheit. Sie rühren etwas in unserer Seele an und machen deutlich, dass uns die Dunkelheit eigentlich gar nicht bedroht. Es ist wohl mehr die Angst vor dem, was wir in unserem eigenen Herzen durch sie zu sehen bekommen könnten. Die Dunkelheit will gepflegt werden. Es ist notwendig, dass wir die Dunkelheit und die Stille unserer Nächte schützen. Was es dazu braucht, ist keine ausgeklügelte Beleuchtungs- oder Beschallungstechnik. Es ist das lebendige Licht der Kerzen oder Fackeln, des Lagerfeuers oder des Kaminfeuers, das unser Herz berührt und in unserem Gemüt das Gefühl von Geborgenheit, Vertrautheit und des Dazugehörens erzeugt. Es ist das Schweigen oder es sind die Lieder, die zur Stille und zur inneren Ruhe führen. Nachts ist die Seele empfänglicher, weil es mehr Schutz gibt. Ihre Benediktiner von Damme
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