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Der Prediger Augustinus – eine überraschende Entdeckung

Festrede zur Jahresvollversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Augustinus-Forschung e.V. am 23.07.2011

Von Professor Dr. Erich Garhammer  

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Dekan Prof. Dr. Erich Garhammer bei der Festrede zum Thema 'Der Prediger Augustinus - eine überraschende Entdeckung'.
Dekan Prof. Dr. Erich Garhammer bei der Festrede zum Thema "Der Prediger Augustinus - eine überraschende Entdeckung".
ich verfolge mit meinem heutigen Vortrag ein doppeltes Anliegen. Ich möchte Ihnen zunächst den Prediger Augustinus nahebringen. Freilich, der Homiletiker begnügt sich nicht mit einem historischen Zugang, sondern fragt auch nach heutigen Kontexten des Predigens.

Der Vorwurf an die christliche Verkündigung, sie sei nicht zeitgemäß, vor allem aber sprachlich nicht brillant genug, ist so alt wie die Verkündigung der Botschaft des Christentums selbst. So haben schon die Vertreter der antiken Rhetorik den Evangelien und den neutestamentlichen Briefen vorgehalten, sie seien sprachlich und stilistisch misslungen. Aber was könne man von „piscatores“, von einfachen Fischern, die die Nachfolge Jesu angetreten haben, auch anderes erwarten?

Augustinus und die Rhetorik

Diesen Vorwurf hat Augustinus – selbst ein Kenner der antiken Literatur und Rhetorik – aufgegriffen und theologisch gewendet. Er hat den Vorwurf zu einem Vorzug umdefiniert: weil Jesus selbst, obwohl der Höchste, zum Niedrigsten geworden ist, könne auch die biblische und apostolische Verkündigungssprache nicht zum „stilus grandis“ greifen, sondern müsse den „sermo humilis“ benutzen. Diesen fachsprachlichen Ausdruck aus der Rhetorik fundiert Augustinus theologisch, indem er auf den Philipperhymnus hinweist: „humiliavit semetipsum“ (Phil 2,8). Christus hat sich selbst erniedrigt und ist Mensch geworden. Von daher ist die Verkündigungssprache aus theologischen Gründen dem „sermo humilis“ verpflichtet [1].

Die Argumentation von Augustinus verrät ein Doppeltes:

1. Das System der Rhetorik übt einen solchen Plausibilitätsdruck auf die Sprache der Christen aus, dass sie sich mit diesen Vorwürfen kritisch-konstruktiv auseinandersetzen müssen. Augustinus weist den Vorwurf nicht als unpassend oder ungehörig zurück, im Gegenteil: er widerlegt ihn rhetorisch. Er lässt also die Rhetorik nicht abdanken, sondern greift das rhetorische System auf, um innerhalb dieses Systems noch einmal die Plausibilität der apostolischen Verkündigung zu verdeutlichen.

2. Der Primat liegt bei Augustinus nicht bei der Rhetorik, sondern bei der Theologie. Die Verkündigung geschieht nämlich nicht im luftleeren Raum, sondern innerhalb von zeitgeschichtlichen und wissenschaftstheoretischen Plausibilitäten. Dieser Plausibilitätshorizont war für die Zeit des Augustinus die Rhetorik. Gerade das System der Rhetorik aber war seit Quintilian offen für ethische Argumente. Diese offene Stelle benutzt Augustinus, um seine theologische Argumentation rhetorisch abzusichern.
Eucharistiepredigt als Beispiel

Als Beispiel der Predigtkunst von Augustinus soll eine Eucharistiepredigt angeführt werden, die er vor Neugetauften gehalten hat. „Was ihr also da seht, ist Brot und ein Kelch. Das sagen euch schlicht eure Augen. Was aber der Glaube erst noch lernen muss, ist dieses: das Brot ist der Leib Christi, der Kelch enthält das Blut Christi. Dieses ist kurz und bündig gesagt, und vielleicht begnügt sich der Glaube damit... Wenn du aber verstehen willst, was der Leib Christi ist, dann höre auf den Apostel, der sagt den Gläubigen: ‚Ihr aber seid Christi Leib und Glieder‘ (1 Kor 12,27). Wenn ihr selbst also Leib Christi seid und seine Glieder, dann liegt euer eigenes Geheimnis auf dem Altar: ihr empfangt also euer eigenes Geheimnis. Auf das, was ihr seid, antwortet ihr ‚Amen‘. Und durch diese Antwort leistet ihr gleichsam eine Unterschrift. Du hörst nämlich ‚Leib Christi‘, und du antwortest ‚Amen‘. Sei darum ein Glied des Leibes Christi, damit dein Amen wahr ist“ (Sermo 272 PL 38, 1246) [2].

Im Mittelpunkt der Predigt über die Eucharistie steht nicht, wie wir es vielleicht aus heutiger Sicht erwarten würden, das Problem der Transsubstantiation, sondern vielmehr ein ekklesialer Gedanke mit anthropologischen Konsequenzen. Leib Christi: das ist die Gemeinde. Zwischen dem Leib Christi und der Gemeinde waltet eine geheime Identität. Von daher verliert das Sakrament des Altares jeden Wert, wenn es nicht im Alltag bewährt wird. Augustinus stellt an den Gestalten von Brot und Wein ihre Einheit stiftende und sie versinnbildlichende Potenz heraus. In diesen Gestalten ist die Dramatik des Christseins aufgehoben: „Erinnert euch daran, dass ein Brot nicht von einem einzigen Korn gebacken wird, sondern aus vielen. Als über euch der Exorzismus (in der Taufvorbereitung) gesprochen wurde, da wurdet ihr gleichsam gemahlen. Als man euch getauft hat, da wurdet ihr mit Wasser gleichsam getränkt. Als ihr das Feuer des heiligen Geistes empfingt, da seid ihr gleichsam gebacken worden“ (Sermo 272 PL 38, 1247). Die Identität der Gläubigen mit den eucharistischen Gaben ist also nicht nur eine behauptete, sondern sie wird konkretisiert bis hinein in den Backvorgang. Das Brot besteht aus vielen Körnern – die Pluralität. Sie müssen gemahlen werden – die Taufvorbereitung. Sie müssen mit Wasser getränkt werden – die Taufe. Sie müssen gebacken werden – die Sendung des heiligen Geistes.

Hier ist der elaborierte Stil bei Augustinus zu bewundern. Aber Rhetorik ist bei Augustinus stets theologisch aufgeladen. Die Authentizität des Predigers liegt nicht in seiner Rhetorik begründet, sondern beruht auf der Übereinstimmung von Wort und Tat.

Auf diesem Hintergrund kommt Augustinus zu folgenden Konsequenzen für den Prediger:

1. Das praktische Leben des Predigers muss seinen theoretischen Forderungen entsprechen. Weil Christus die Wahrheit ist, kann die christliche Botschaft letztlich nur so verkündet werden, dass Leben und Botschaft des Verkündigers übereinstimmen. Das Wichtigste für den Verkündiger ist die Übereinstimmung von eigenem Leben und verkündeter Botschaft. Wenn daher der Prediger eine Predigt von jemandem anderen übernimmt und danach lebt, ist er glaubwürdiger als ein rhetorisch begabter Prediger, der eine eigene Predigt verfertigt, aber sich selbst nicht daran hält. Ein Plagiator ist also nicht der, der eine Predigt von jemandem anderen benutzt, sondern der, der seine Predigt nicht selber lebt.

2. Der Prediger muss ein Mann des Gebetes sein: er darf nicht nur über Gott reden, sondern muss mit ihm in einer lebendigen Beziehung stehen.

3. Im Mittelpunkt steht letztlich eine ekklesiale Hermeneutik. Diese ekklesiale Hermeneutik bei Augustinus ist allerdings durchaus hintergründig. Kirche ist bei ihm nicht nur die sichtbare, rechtlich verfasste Kirche, sondern sie schließt alle ein, die nach der Norm der Demut, der „humilitas“, leben. Die „humilitas“ ist für Augustinus ein Zentralwort: Sie ist keine ethische oder moralische Größe, sondern eine soteriologische. Weil Christus als der Höchste sich erniedrigt hat (humiliavit semetipsum, Phil 2,8), hat dies Konsequenzen für das Christsein: nicht der Hochmut darf regieren, sondern die Demut. Der Philipperhymnus wird im Werk von Augustinus über 1000mal verwendet [3]

Possidius über Augustinus als Prediger

Der Biograph von Augustinus Possidius profiliert in seiner Vita Augustini (Lebensbeschreibung Augustins) besonders die Bedeutung der Predigttätigkeit in Augustins Leben [4]. Er betont auch, dass Augustin seine Priesterweihe in erster Linie seinem rhetorischen Talent zu verdanken hat. Bischof Valerius nämlich, der damalige Bischof von Hippo, war auf der Suche nach einem talentierten Priester:

„Zur gleichen Zeit war in der katholischen Kirche von Hippo der heilige Valerius Bischof. Er sprach, da die Bedürfnisse der Gemeinde es verlangten, mahnend auf das Volk Gottes ein, sie möchten sich doch darum kümmern, dass ein Priester gewonnen und gewählt werde. Da einige Katholiken Lebensweise und Gelehrsamkeit des heiligen Augustinus kannten, suchten sie ihn festzuhalten. Er selbst stand ganz ruhig und ohne zu ahnen, was da kommen könnte, unter dem Volk. Als Laie hielt er sich gewöhnlich von den Kirchen fern, die ohne Bischof waren. So hat er es selbst uns erzählt. 2. Sie hielten ihn also fest und brachten ihn nach herkömmlicher Sitte vor den Bischof, damit der ihn weihe. Alle waren sich in der Überzeugung und im Wunsche danach einig und alle forderten, dass ihr Vorschlag angenommen werden müsse. Mit Ungestüm und Geschrei verlangten sie dies, während Augustin weinte. Einige legten seine Tränen – so hat er es uns selbst erzählt – als Stolz aus und suchten, ihn zu trösten. Sie sagten, er sei sicher einer höheren Stelle würdig, aber das Priesteramt reiche doch nahe an das Bischofsamt heran. 3. Aber jener Mann Gottes – von ihm selbst wissen wir es – erkannte in höherer Einsicht und sah zu seinem Leidwesen voraus, wie viele und wie große Gefahren für sein Leben auf ihn zukämen, wenn er die Leitung und Verwaltung einer Kirche übernehmen müsse. Und darüber weinte er. Aber das Drängen derer, die es anders wollten, wurde erfüllt“ [5].

Nun ereignet sich ein in der Predigtgeschichte bis heute kaum gewürdigter Vorgang. Valerius ist so angetan von Augustinus als Prediger, dass er sich über das gängige Recht hinwegsetzt. Einzig predigtberechtigt war nämlich nur der Bischof. Aber aufgrund der großen rhetorischen und homiletischen Kompetenz von Augustinus gestattet Valerius eine Ausnahme und begründet sie theologisch: es geht ihm um das Wohl der Kirche.

„Der heilige Valerius, der ihn geweiht hatte, ein frommer und gottesfürchtiger Mann, freute sich sehr (vgl. Ps 9,3; 149,2; Lk 1,47). Er dankte Gott, dass er seine Bitten erhört habe (vgl. Gen 30,17; Tob 3,24; Jer 14,12). Später erzählte er, er habe sehr oft zu Gott gebetet, dass ihm ein solcher Mann von Gott geschickt werde, der in der Lage sei, die Kirche des Herrn durch Verkündigung des Wortes Gottes (vgl. Mt 16,18; Apg 9,31) und durch heilsame Lehre aufzubauen. Er selbst sehe sich dazu weniger in der Lage, da er, von Herkunft Grieche, die lateinische Sprache weniger gut beherrsche und ebenso in den Wissenschaften nicht ausreichend unterrichtet sei. Er räumte darum dem Priester Augustin das Recht ein, in seiner Gegenwart in der Kirche über das Evangelium zu predigen und es so kontinuierlich zu erklären (vgl. Mt 4,23; Mk 16,15; 1Kor 9,18). Das war gegen den üblichen Brauch der afrikanischen Kirchen. Manche Bischöfe erhoben dagegen Einspruch. Aber jener verehrungswürdige und umsichtige Mann wusste sicher, dass dies in den östlichen Kirchen fester Brauch war. Einzig das Wohl der Kirche im Auge, ließ er sich von den Stimmen der Kritiker nicht beeindrucken. Er hielt nur fest, dass nun von einem Priester das getan wurde, was er, wie er sah, als Bischof zu tun nicht mehr imstande war. So leuchtete Augustinus wie eine brennende Lampe, die auf einen Leuchter gestellt wurde, allen im Hause (vgl. Mt 5,15). Die Angelegenheit sprach sich bald weit herum. Das ihnen präsentierte gute Beispiel ahmte deshalb eine Anzahl von Bischöfen nach und sie erlaubten einigen Priestern, in ihrer Gegenwart dem Volk das Evangelium zu erklären“ [6].

Meine Damen und Herren,

dies ist eine kleine Revolution in der Kirchengeschichte. Aufgrund der besonderen Qualitäten von Augustinus wich Valerius von der bisher üblichen Praxis ab, derzufolge nur Bischöfe predigen durften, und erteilte Augustinus den Auftrag, coram se in ecclesia euangelium praedicandi ac frequentissime tractandi (in seiner Anwesenheit in der Kirche das Evangelium zu verkündigen und sehr oft auszulegen). Possidius zufolge rechtfertigte Valerius dies mit dem Hinweis auf die Gewohnheiten der Kirchen im Osten und verwies auf die utilitas ecclesiae (die Nützlichkeit für die Kirche), die gewährleistet sei, dummodo factitaretur a presbytero, quod a se episcopo imponeri minime posse cernebat (solange von einem Priester jetzt regelmäßig das getan werde, was seiner Einschätzung nach von ihm als Bischof keineswegs geleistet werden konnte). Dieses Beispiel machte schnell Schule, so dass auch an anderen Orten Priester mit Erlaubnis der Bischöfe zu predigen begannen (vgl. Possidius, Vita Augustini 5,5). Belege für diese Praxis finden sich dann auch im Werk von Augustinus selber (vgl. ep. 41,1).

Sehr bald zeigte sich, dass Valerius mit Augustinus den Richtigen ausgewählt hatte. Bereits als Priester, so berichtet Possidius, lockte Augustinus mit seinen Predigten ein großes Publikum nach Hippo (vgl. Possidius, Vita Augustini 7,3).

Zu den überlieferten ‹sermones› aus dieser Zeit zählen die Nr. 214 In traditione symboli und 216 Ad competentes. In die gleiche Zeit fällt die Rede De fide et symbolo, die Augustinus am 8. Oktober 393 in der Basilica Pacis zu Hippo bei einem afrikanischen Plenarkonzil auf Wunsch der versammelten Bischöfe gehalten und aufgrund deren Drängen veröffentlicht hat [7].

Dieselbe Aufmerksamkeit genossen die Predigten, die er dann als Bischof sowohl in Hippo als auch in anderen Städten hielt (vgl. Possidius, Vita Augustini 9,1; retr. praefatio 2). Die Predigttätigkeit bildet eine Konstante in Possidius’ Bericht über die Bischofsjahre des Augustinus und gipfelt darin, dass Possidius am Schluss seiner Lebensbeschreibung bemerkt, die Umgebung von Augustinus habe mehr Nutzen aus seinen Predigten als aus seinen Schriften gezogen (vgl. Possidius, Vita Augustini 31,9). Bischof Valerius ist nicht nur der Entdecker des Talents von Augustinus, er hat ihm auch in der Kirche von damals trotz anderer Rechtslage einen Ort verschafft.

Gründe für das Vorgehen von Bischof Valerius

Der Entscheidung von Bischof Valerius liegen nach dem Bericht von Possidius folgende Überlegungen zugrunde:

1. Das Erscheinen des Augustinus deutete er als ein Geschenk Gottes, um das er selbst gebetet hatte. Augustinus war eine Gebetserhörung.

2. In Augustinus sah er gewährleistet, was er im Gebet erfleht hatte: Augustinus hatte die Fähigkeit durch die Verkündigung des Wortes Gottes und durch seine Lehre die Kirche des Herrn wieder aufzubauen.

3. Valerius fühlte sich selbst dazu aus mehreren Gründen nicht in der Lage: er war von Herkunft Grieche und beherrschte daher die lateinische Sprache nicht exzellent.

4. Zudem war Augustinus wissenschaftlich ausgebildet und brachte eine hervorragende rhetorische Kompetenz mit.

5. Deshalb erlaubte er ihm, wider geltendes Recht, in Anwesenheit des Bischofs zu predigen und das Evangelium auszulegen.

6. Die Einsprüche seiner afrikanischen Bischofskollegen relativierte er mit dem Hinweis auf den Brauch in der Ostkirche.

7. Das Wohl der Kirche war ihm wichtiger als die Stimme der Kritiker, die „nur“ auf geltendes Recht pochten.

8. Das Beispiel des Valerius machte Schule: etliche Bischöfe erlaubten es begabten Priestern, in ihrer Anwesenheit das Evangelium auszulegen.

Und wie ist es heute?

Das Beispiel des Bischofs Valerius legt es nahe, nach einer Übertragung für heute zu suchen. Längst haben Priester das Recht, im Gottesdienst die Homilie zu halten. Oftmals beherrschen sie aber die Sprache der Zuhörer nicht, weil sie nicht einheimisch sind, und oftmals gibt es theologisch gebildete Laien, die das viel besser könnten. Wäre es nicht an der Zeit, dass sie dann in Anwesenheit der Priester das Evangelium auslegen dürfen? Das Wohl der Kirche und der Gläubigen, mit dem damals Valerius argumentiert hatte, würde es längst nahelegen.

Erich Garhammer


Anmerkungen

[1] GRÖZINGER, Albrecht (1991): Die Sprache des Menschen, München, 73-75; UEDING, Gert (1995): Klassische Rhetorik, München; AUERBACH, Erich (7. Aufl., 1982): Mimesis, München. Zum Predigtverständnis von Augustinus vgl. DRECOLL, Volker Henning (Hg.) (2007): Augustin Handbuch, Tübingen, 242-247 sowie MAYER, Cornelius (2006): Humiliatio, humilitas, in: DERS. (Hg.): Augustinus-Lexikon, Bd. 3, Basel, 443-456.

[2] Vgl. dazu GEERLINGS, Wilhelm (1979): Inkarnation und Kirche. Zur Corpus-Christi-Vorstellung des heiligen Augustin, in: Bibel und Kirche 34, 47-53 sowie DERS. (1978): Christus Exemplum. Studien zur Christologie und Christusverkündigung Augustins, Mainz.

[3] Vgl. dazu VERWILGHEN, Albert (1985): Christologie et spiritualité selon saint Augustin. L’hymne aux Philippiens, Paris. Verwilghen zählt 400 Zitate und über 500 Paraphrasen.

[4] POSSIDIUS, Vita Augustini. Zweisprachige Ausgabe. Eingeleitet, kommentiert u. hg. von GEERLINGS, Wilhelm (2005), Paderborn u. a.. Possidius war Freund von Augustinus, er verbindet den Biographietypus von Sueton mit hagiographischen Intentionen. Vgl. dazu ELM, Eva (1997): Die Vita Augustini, in: Augustinianum 37, 229-240 sowie DIES. (2003): Die Macht der Weisheit. Das Bild des Bischofs in der Vita Augustini des Possidius und anderen spätantiken und frühmittelalterlichen Bischofsviten, Leiden.

[5] POSSIDIUS, 33.

[6] POSSIDIUS, 35-37.

[7] Vgl. dazu den Artikel Fide et symbolo (De-) von SCHINDLER, Alfred (1996-2002) im AL 2, 1311-1317. Nach der Tabula I: Successio chronologica enarrationum S. Augustini in Psalmos von ZARB, Seraphino M. (1948): Valetta-Malta, S. 253-256, hielt der Presbyter Augustin in Hippo die Enarrationes zu den Psalmen 94, 97, 37, 21, 101 (s. 1 und 2), 148, 145, 56, 43, 54 und 100. Diesen Hinweis verdanke ich Kollegen Cornelius Mayer.


Dieser Vortrag wurde in erweiterter Fassung veröffentlicht in: Reichtum des Glaubens. Festgabe für Bischof Friedhelm Hofmann zum 70. Geburtstag (hrsg. von K. Hillenbrand/W. Weiß = Würzburger Diözesangeschichtsblätter 74), Würzburg 2012, 135-143