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Herzlich willkommen beim Gästebuch des Zentrums für Augustinus-Forschung.

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Gästebucheinträge aus der Zeit vor dem 12.09.2006 finden Sie hier.

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70. Sebastian Freymuth  aus schrieb am 27.07.2010 um 16:04 Uhr:
Eine Wohltat - diese Website! Besten Dank für die informative, aufschlussreiche Site, die mir bereits in meinen Forschungen zu St. Augustinus häufig geholfen hat.
 
Alles Gute&Viele Grüsse Sebastian Freymuth
69. Christian Belle  aus Deutschland schrieb am 16.05.2010 um 18:18 Uhr:
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Mayer,
 
Vielen vielen Dank für Ihren Artikel zum (angeblichen) Augustinus Zitat über den Tanz (verkürzt: "Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen").
 
Als leidenschaftlicher Salsa-Tänzer hatte ich dieses Zitat auf meiner Salsa Homepage stehen und konnte nun für Interessierte Ihren Artikel dazu verlinken.
 
Die fehlende Quellenangabe sowie gewisse Zweifel ob dieses Zitat wirklich von ihm stammt störten mich auf Dauer doch gewaltig.
 
Viele Grüße aus Meersburg
 
Christian Belle
68. Redaktion ZAF  aus Würzburg schrieb am 26.04.2010 um 14:36 Uhr:
Weitere Diskussionsbeiträge zum Gästebuch-Eintrag Nr. 64 von Hubert Popp finden Sie im Forum unter dem Thema "Augustinus und die Erbsünde". Herzliche Einladung zum Mitdiskutieren!
Siehe: http://www.augustinus.de/bwo/dcms/sites/bistum/extern/zfa/forum.html
67. PD Dr. Christof Müller  aus ZAF Würzburg schrieb am 22.04.2010 um 15:10 Uhr:
Sehr geehrter Herr Popp,
in Ihrem Beitrag (Nr. 64) kritisieren Sie vor allem das Gnaden- und das Erbsündenverständnis von Augustinus. Was die Erbsünde betrifft, so hat Augustinus Schlüsse aus einer m.E. treffenden Analyse der Wirklichkeit gezogen: Tatsächlich stellt sich die Geschichte in weiten Teilen als Ineinander von Leid und Schuldverstrickung dar (vgl. auch Hegel, Frankfurter Schule etc.). Angesichts der Prämisse, dass Gott gut und gerecht ist, kann Augustinus sich das Leiden Unschuldiger lediglich so erklären, dass die Menschen schon mit ihrer Zeugung Schuld gleichsam „geerbt“ und Leid „verdient“ haben. Diese Folgerung können Sie, Herr Popp - und nicht nur Sie -, freilich nicht teilen. Selbst die gegenwärtige Theologie beurteilt die Erbsündenlehre in etlichen Aspekten sehr kritisch.
- Fortsetzung in Nr. 66 -
66. PD Dr. Christof Müller  aus ZAF Würzburg schrieb am 22.04.2010 um 14:58 Uhr:
- Fortsetzung von Nr. 67 -
Was die Gnadenlehre betrifft, so vertritt Augustinus die Überzeugung, dass Gott seinen Geschöpfen nichts schuldet. Augustinus greift hierbei die paulinische Rede vom „Ton“ auf, der nicht mit dem „Töpfer“ rechten dürfe, was dieser aus ihm forme. Sie selbst, Herr Popp, scheinen eher die Metaphorik des „Vaters“ nahezulegen, der für die von ihm ins Leben gesetzten „Kinder“ Fürsorgepflicht hat.
Diesen Modellen gegenüber würde ich davor warnen, Schöpfer und Geschöpf in eine gemeinsame ontologische Ebene zu rücken. Kreatürlichkeit heißt zwar Bezogensein auf Gott, aber auch Verschiedenheit von ihm, impliziert also auch eine „Gottferne“. Gemeinschaft des Geschöpfs mit Gott wäre dann kein unmittelbares Eingreifen Gottes in die geschaffene Welt, sondern vielmehr im Sinne dessen zu verstehen, was die Tradition „Selbstoffenbarung“ nennt: dass der göttliche Urgrund nicht nur der ganze Andere, sondern auch der ganz Nahe sein will.
- Fortsetzung siehe Nr. 65 -
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