Zum österlichen FestkreisDas Herzstück des Evangeliums ist der Glaube an die Auferstehung. Christi Erlösungswerk gipfelt darin; und darin soll auch die Hoffnung der Gläubigen gipfeln. Schon der Apostel Paulus begründete die Auferstehungshoffnung mit dem Auferstehungsglauben, der an Christus, dem Haupt der Kirche, in Erfüllung ging. Die Einheit von Haupt und Gliedern ist wohl wie schon bei Paulus der charakteristischste Zug der Lehre Augustins über die Kirche. In dem folgenden, an einem Osterdienstag zwischen 405 und 410 gehaltenen Sermo 241 kommt dies in folgenden Worten zum Ausdruck:
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| Der stigmatisierte Christus steigt aus dem Grab (Breviarium Dioecesis Strigoniensis, 15. Jh.). |
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Propria fides est christianorum, resurrectio mortuorum. Hanc (fidem) in se ipso, id est, resurrectionem mortuorum, caput nostrum Christus ostendit, et exemplum fidei nobis praestitit; ut hoc sperent membra in se, quod praecessit in capite. Kern des Glaubens der Christen ist die Auferstehung der Toten. Diesen Glauben an die Auferstehung der Toten veranschaulichte Christus, unser Haupt, an sich selbst. Er gab uns ein Beispiel des Glaubens, damit die Glieder (an seinem Leib) an sich selbst das erhoffen, was sich am Haupt (bereits) ereignete. (Quelle: Cornelius Mayer, Augustinus-Zitatenschatz, S. 13)
In diesem Sinne wünscht das Team des Zentrums für Augustinus-Forschung an der Universität Würzburg seinen Besuchern im Internet eine gesegnete Karwoche und frohe Ostern.
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