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Dieser Artikel wird im 3. Band, Doppelfaszikel 7/8 des Augustinus-Lexikons publiziert werden.

Lingua latina

I. Allgemeine Voraussetzungen – II. Die lateinische Sprache bei A. – 1. A.s eigener Stil – 2. Umgangssprache – 3. Stilunterschiede einzelner Werke – 4. Sprach- und Stilkritik

I. Allgemeine Voraussetzungen. – Während in den frühesten christlichen Gemeinden griechisch gesprochen wurde und das Griechische auch die Amtssprache der im Osten abgehaltenen Konzilien war, verlagerte sich das Gewicht ab dem 3. Jh. langsam in den Westen und zur lateinischen Sprache [1]. Die ersten Bibelübersetzer verfuhren aus Scheu vor dem Heiligen mit peinlicher Genauigkeit, und der dadurch sich ergebende ungewohnte Stil wurde bald als sakral erfahren [2]. Manche Wörter blieben unübersetzt, entweder weil eine Übersetzung unmöglich war (besonders Interjektionen) oder weil ihre Heiligkeit unangestastet bleiben sollte [3]. Die ersten christlichen Schriftsteller lateinischer Sprache begegnen ab der Mitte des 2. Jh.s (→Tertullianus). Nach dem Kirchenfrieden im frühen 4. Jh. wurde Latein in die westliche Liturgie eingeführt, und die ersten lateinischen Hymnen (→Hymnus) entstanden. Im 5. Jh. bildete sich dann die Kanzleisprache der päpstlichen Kurie aus.

Anmerkungen. – [1] Gegen den umstrittenen Begriff einer ‹christlichen Sondersprache› (cf. vor allem MOHRMANN, Sondersprache) im soziolinguistischen Sinn WLOSOK 345sq.; cf. FREDOUILLE. – [2] Cf. MOHRMANN, Sakralsprache 166. – [3] Doctr. chr. 2,16: «propter sanctiorem auctoritatem»; cf. MOHRMANN, Sakralsprache 168.

II. Die lateinische Sprache bei A. – A. bleibt stets seiner lateinischen Muttersprache eng verbunden: Gegenüber →Hieronymus spricht er im Zusammenhang mit der Übersetzung der Bibel von der ‹latina ueritas› [4], griechische Termini versucht er oft ins Lateinische zu übertragen (→Lingua graeca) [5].

Seine Aussprache wurde von manchen getadelt, wie er auch selbst in seiner Heimat Solözismen und Barbarismen feststellt: «me enim ipsum ... adhuc in multis uerborum sonis Itali exagitant et a me uicissim, quod ad ipsum sonum attinet, reprehenduntur» (ord. 2,45). In der Provinz →Africa (1,182) wurde das ‹b› spirantisiert (z.B. s. 163,2 zu Gal 5,19sq.), wurden Vokalquantitäten vernachlässigt [6].

Anmerkungen. – [4] Ep. 71,6; cf. dazu FÜRST. SUESS 52-60 zeigt, wie A. (meist vergeblich) versucht, die in Bibelübersetzungen angetroffene pleonastische Auffüllung von Relativsätzen durch Personalpronomina und Demonstrativa in ‹glatteres› Latein zu transponieren. – [5] Z.B. ciu. 15,23 ‹nuntius› für ‹angelus›; ib. 20,7 ‹miliarius› für ‹chiliasta›; s. 93,1 ‹similitudo› für ‹parabola›; ib. 200,1 (und öfter) ‹manifestatio› für ‹epiphania›; s. Dolbeau 10,2 ‹superintentor› oder ‹uisitator› für ‹episcopus›; cf. SCHRIJNEN 324. – [6] Cf. doctr. chr. 4,24; en. Ps. 32,2,2,24. In conf. 1,29 verteidigt A. die Aspiration des ‹h›. Zu dem genuin afrikanischen Wort ‹buda› bei A. (cf. ep. 88,6; 105,3; aber Cresc. 3,53: «amictu iunceo») cf. LANCEL, Fin 293; →Lingua punica.

1. A.s eigener Stil. – A. bildet das letzte Glied einer Traditionskette christlicher Sprachschöpfer, die im Griechischen mit Paulus begann und im Lateinischen über Tertullian, Cyprian und Ambrosius angebahnt worden war. Er vereint rationale Präzision mit assoziativer Bildlichkeit [7]; sein Stil hat oft etwas Fließendes, Gleitendes, Kreisendes [8] mit überraschenden Sprüngen. Seine Gedankenfülle führt bisweilen zu Digressionen und zu einer gewissen Weitschweifigkeit. Mit seiner Wort- und Gedankenakrobatik läuft er Gefahr, in ‹leichter Selbstgefälligkeit› zum Manierismus abzugleiten [9].

Im einzelnen bildet A. zumeist einfache, parataktische Sätze, ersetzt den A.c.I. durch Nebensätze und verwendet den absoluten Nominativ [10]. Personal- und Possessivpronomina sowie Konjunktive dringen vor, synthetische ersetzen analytische Verbformen und Nominalkasus. A. scheut nicht vor Neologismen zurück [11], versucht andererseits, unlateinische oder wenig vertraute Wörter durch gängige zu ersetzen [12]. Auf stilistischer Ebene verwendet er gern die ‹gorgianischen› Satzfiguren wie Parallelismen, Antithesen [13], Assonanzen und sonstige Besonderheiten der Wortstellung [14], Traductio und chiastische Alliteration [15], besonders gern spielt er mit verschiedenen Verbalkomposita. Seine Wortspiele erinnern manchmal an die Kalauer der Komödie [16]. Eigentliche und übertragene Bedeutung von Wörtern wechseln unvermerkt [17]. Seine Metaphorik ist extensiv und bisweilen sehr kühn. Teilweise in der Tradition der Diatribe verwendet er Vergleiche und Beispiele, besonders aus dem Tierleben, ferner Prosopopoiien [18] und interne Dialoge. Um Unsagbares irgendwie auszudrücken, häuft und wechselt er die Präpositionen und liebt Paradoxa [19]. Hinzu kommen Rhythmisierungen (Klauseln) [20], die teilweise durch die Antithesen und Parallelismen bedingt sind [21] und die A. ausdrücklich verteidigt (doctr. chr. 4,41). Einzelne Elemente stammen aus der Bibel: aus dem alten Testament die Metaphorik (besonders aus den →Psalmi), von →Paulus die Antithesen und Vergleiche, die ihrerseits auf die stoisch-kynische (→Stoici) Tradition zurückgehen [22].

Anmerkungen. – [7] Cf. BEIERWALTES 179sq. – [8] Cf. MARROU 49-56. – [9] MOHRMANN, Ecrivain 274; cf. A. selbst retr. 2,6,2: «quae mihi quasi declamatio leuis quam grauis confessio uidetur» (über conf. 4,11). Man hat sogar von einem ‹asianischen› Stil gesprochen; cf. MOHRMANN, Problème 130: «un vrai tour de force dans le style asianique» (zu s. 220). Zu der überholten These eines spezifischen afrikanischen Stils (‹tumor africus›) cf. die ausführliche Forschungsgeschichte bei LANCEL, Africitas. – [10] Cf. MOHRMANN, Bedingungen. – [11] Cf. SCHRIJNEN 324sq. – [12] Cf. LÖFSTEDT, Augustin 194sq. – [13] Theoretisch dazu ciu. 11,18 (zu 2 Cor 6,7-10); cf. BARDY; ferner COMEAU 61-65; FINAERT 101-112. – [14] Cf. MOHRMANN, Ecrivain 254. – [15] Cf. HENSELLEK 73sq. – [16] Zu den Sermones mit ausführlicher Klassifikation cf. z.B. MOHRMANN, Wortspiel. Obwohl er der Etymologie kritisch gegenübersteht (dial. 6), wendet A. sie häufig an; cf. MARROU 105-157. – [17] So etwa s. 306,1 zu Sap 3,2: ‹malitia›. Im übertragenen Sinne sprechen alle Dinge der Welt (conf. 7,19 nach Ps 148,7-12), ja sogar Abstrakta; cf. COURCELLE 31sq. – [18] Cf. MOHRMANN, Ecrivain 270-272; HÜBNER zu s. 105,10. – [19] Cf. CALDWELL; für den nominalen Bereich LEWY; Aufhebung der verbalen Diathese z.B. conf. 10,1 nach 1 Cor 13,12; conf. 11,39 nach Phil 3,12. – [20] Cf. SCHRIJNEN 328-331; zwei Beispiele in ciu. bei PRIMMER 50; gründlicher GIOMINI 144sq. (mit Bibliographie ib. n. 24). – [21] Cf. MOHRMANN, Eloquentia 365-368. – [22] Z.B. MOHRMANN, Eloquentia 363-365; cf. ciu. 11,18.

2. Umgangssprache. – Besonders die homiletischen und exegetischen Werke, aber auch die Briefe A.s sind eine Fundgrube für die Umgangssprache [23], wozu sich A. auch theoretisch äußert: Der allgemeine Sprachgebrauch könne klarer sein als die Sprachrichtigkeit (→Integritas) [24]. A. verteidigt das regelwidrige Futur ‹floriet› (doctr. chr. 2,20 zu Ps 131,18) oder die aktive Form ‹fenerat› – allerdings in einem gekünstelten Satz mit Antithese und Paronomasie [25] –; er verteidigt ferner die biblische Form ‹ossum› anstelle von ‹os›: «os suum dicit; quod uulgo dicitur ossum, latine os dicitur. ... melius est reprehendant nos grammatici, quam non intellegant populi» (en. Ps. 138,20) [26]. Auch der Solözismus ‹inter hominibus› schade nicht der Verständlichkeit [27].

Anmerkungen. – [23] Cf. LÖFSTEDT, Augustin; BARTELINK, Augustin; id., Bemerkungen; zu den neuen Briefen LÖFSTEDT, Sprachliches. – [24] Doctr. chr. 3,7: «plerumque loquendi consuetudo uulgaris utilior est significandis rebus quam integritas litterata»; ib. 4,24: «quid enim prodest locutionis integritas quam non sequitur intellectus audientis?». – [25] En. Ps. 36,3,6: «quid ad nos quid grammatici uelint? melius in barbarismo nostro uos intellegitis quam in nostra disertitudine uos deserti eritis»; dazu FREDOUILLE 9. Das Wortkonstrukt ‹disertitudo› steht anstelle von ‹eloquentia›. – [26] So auch doctr. chr. 3,7; 4,24; cf. FREDOUILLE 9sq. Der gewöhnliche Ausdruck ‹facit frigus› (s. 25,3) ist dagegen theologisch begründet (FREDOUILLE 11). – [27] Doctr. chr. 2,19; cf. gramm. 10,1; conf. 1,29; cf. SZANTYR 2146,1-38 zur Übersetzung ‹inter mulieribus› von Lc 1,28 ἐν γυναιξίν.

3. Stilunterschiede einzelner Werke. – Von einer Entwicklung des a. Stils wird man trotz Schrijnen [28] kaum sprechen, sondern den Stil eher nach Gattungen, Situationen und Adressaten differenzieren [29]. So fordert auch A. in paganer Tradition eine gesunde Mischung von hohem und schlichtem Stil (doctr. chr. 4,51). Die an Christen oder Proselyten gerichteten →Confessiones sind in den Büchern 1-9 im selbstanklagenden Imperfekt gehalten und im ganzen durchsetzt mit Psalmenzitaten [30], die auch gliedernde Funktion ausüben können und dem Werk insgesamt einen hymnischen Charakter verleihen. Die Bibelzitate nehmen zum Ende hin so stark zu, daß sie kaum noch von eigenen Worten unterbrochen werden. Metaphern sind in diesem Werk häufiger als in anderen [31]. Die Namen von Personen, die A. für unwichtig hält, umschreibt er [32]. Eine Sonderform besteht darin, eine Person zunächst über längere Zeit hinweg ungenannt zu lassen, bis dann im entscheidenen Augenblick der Lebensgeschichte schließlich der Name fällt [33].

In den →Sermones (‹ad populum›) wählt A. bewußt einen schlichten Stil, dem er eine größere Einprägsamkeit zubilligt (doctr. chr. 4,51). Die stilistische ‹humilitas› seiner volksnahen homiletischen Sprache (→Praedicatio) entspricht christlicher Demut [34]. Aber trotz der gesuchten Schlichtheit ist A. auch in den Predigten ein großer Redner: Er steigert den Affekt durch Reime, besonders kolonschließende Endreime, zwei-, drei- oder viergliedrige Wortfiguren (Isokola, Parisa), häufig in Verbindung mit einprägsamen Antithesen [35]. Seine Wortspiele beruhen weniger nach ciceronischer Art auf Ambiguität als vielmehr nach plautinischer Art auf volkstümlicher Paronomasie [36]. Innerhalb der Predigten erheben sich die epideiktischen Festpredigten in hymnische Höhen (s. 199,3; 301,6) [37].

Das an die Heiden gerichtete Werk De →ciuitate dei enthält weniger Metaphern als die conf. und weniger Wortspiele als die Predigten, es ist dagegen mehr von hypotaktischem Periodenstil geprägt [38]. Polemische oder apologetische Werke können A.s Stil invektivisch färben [39]. In seinem in volksnaher Sprache gehaltenen →Psalmus contra partem Donati setzt er sogar das Kirchenlied als kämpferisches Mittel ein.

Anmerkungen. – [28] SCHRIJNEN 326 unterscheidet drei Perioden. – [29] Cf. MOHRMANN, Ecrivain. – [30] Cf. KNAUER. Alttestamentlich begründet ist auch das häufige ‹et› am Satzanfang, der ‹Genetivus inhaerentiae› oder der Intensitätsgenetiv; den letztgenannten gibt es aber vereinzelt auch schon im Griechischen und im paganen Latein; cf. LANCEL, Africitas 167sq. – [31] Cf. MOHRMANN, Ecrivain 263sq.275. – [32] Ib. 3,21; 4,7-9; 6,9; 7,13: «per quendam hominem inmanissimo typho turgidum»; cf. STEIDLE 566. – [33] Vindicianus (cf. 4,5-7,8); die Eltern (cf. 1,7-9,19 Patricius; 1,7-9,37 Monnica). – [34] Cf. AUERBACH 41-44. Programmatisch heißt es schon in conf. 12,2: «confitetur altitudini tuae humilitas linguae meae»; →Humiliatio, humilitas. – [35] Cf. SCHUCHTER 117-136. – [36] Cf. MOHRMANN, Wortspiel 348. – [37] Cf. SCHUCHTER 136-138. – [38] Cf. MOHRMANN, Eloquentia 369. – [39] Ep. 103,1; cf. dazu MOHRMANN, Ecrivain 274.

4. Sprach- und Stilkritik. – A. hat nicht nur eine gründliche grammatische und rhetorische Ausbildung erhalten (→Disciplinae liberales), sondern er war 14 Jahre lang (373-386) Rhetoriklehrer in Thagaste, Karthago, Rom und Mailand (→Augustinus (uita), 1,523-528). Angesichts der Bibelübersetzungen stellt er wiederholt fest, daß etwas nicht dem lateinischen Sprachgebrauch entspricht oder manche Formen ganz fehlen (→Locutio, →Locutiones) [40]. Obwohl der rhetorische Formkult von den Christen zugunsten des Inhalts zurückgedrängt wurde, entdeckt A. im Zuge seiner Bibellektüre die Schönheit der biblischen Sprache [41], insbesondere der des Paulus [42]. Er gestaltet nicht nur seinen eigenen Stil mit hoher Reflexion, sondern äußert sich auch immer wieder zu Sprache und Sprachform, entweder allgemein (→Lingua) oder speziell zu Semantik, Grammatik (De →grammatica, →Grammatica, grammaticus) und Stilistik (besonders hermeneutisch zu den Tropen; →Locutionum modi). A. ist der erste, der die pagane Rhetorik nicht pauschal verurteilt, sondern einen neuen christlichen Sprachstil fordert (De →doctrina christiana 4,22) [43]. Insgesamt bewundert A. den Stil der Bibel [44]; in seinen exegetischen Werken äußert er sich ständig zur sprachlichen Gestalt einzelner Bibelstellen, alltäglichen Ausdrücken, seltenen Wendungen oder Konstruktionen, zu Polysemie [45], Bedeutungsverschiebungen, Gräzismen [46], Neologismen oder Wortableitungen.

A. beurteilt ferner den Stil einzelner Personen: Er stellt die →‹uanitas› eines →Faustus (conf. 5,8) dem eleganten Stil des →Ambrosius gegenüber [47] und kritisiert den Stil des →Cyprianus [48]. Ihm genügt aber auch seine eigene Sprache nicht. Er bemängelt sie nicht nur stellenweise in den →Retractationes, sondern er empfindet auch sein Unvermögen im ganzen: «nam et mihi prope semper sermo meus displicet. melioris enim auidus sum, quo saepe fruor interius, antequam eum explicare uerbis sonantibus coepero: quod ubi minus quam mihi motus est eualuero, contristor linguam meam cordi meo non potuisse sufficere» (cat. rud. 3).

Anmerkungen. – [40] Z.B. der Plural von ‹sanguis›; cf. loc. 3,19; 4,59. – [41] Cf. MOHRMANN, Ecrivain 252; →Eloquentia. – [42] Aber auch des Alten Testaments wie Am 6,1-6; zum Zusammenhang cf. doctr. chr. 4,10-20; dazu z.B. MOHRMANN, Eloquentia 362-365. – [43] Cf. MOHRMANN, Eloquentia 358-363. – [44] Cf. MOHRMANN, Eloquentia 362-364; →Scriptura sacra. – [45] Z.B. s. 134,2 zu Io 8,32 über den Doppelsinn von ‹liberari›. – [46] So etwa. loc. 7,9 zum Genetiv bei ‹audire›. In Io. eu. tr. 2,14 verteidigt er den Plural von ‹sanguis› in Io 1,13; cf. doctr. chr. 4,24 zu Ps 15,4. – [47] Ib. 5,23: «tunc eloquia strenue ministrabant adipem frumenti tui et laetitiam olei et sobriam uini ebrietatem populo tuo»; cf. auch c. Iul. 2,11: «ecce fundit eloquentiae lucidum ac perspicuum flumen Ambrosius». – [48] Doctr. chr. 4,31: «exigua et fragilia bona spumeo uerborum ambitu ornantur, ... profusione nimia grauitati displicent» (zu Cypr. ad Donat. 1).

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WOLFGANG HÜBNER

© Verlag Schwabe AG, Basel

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