Januar 2008
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© Markus Hauck (POW)  |
| 3. Januar 2008: Mehr als 1800 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Bistum nehmen an der zentralen Aussendungsfeier der Sternsinger in Würzburg teil. |
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1. Januar: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann stellt das Bistum Würzburg für das Jahr 2008 unter das Jahresmotto: „Zur Hoffnung berufen“. 1. Januar: Unter das Motto „Achten statt ächten“ stellt die Caritas eine bundesweite Kampagne für benachteiligte Jugendliche im Jahr 2008. Mit der Vorjahreskampagne „Mach Dich stark für starke Kinder“ gehört sie zu einer auf drei Jahre angelegten Befähigungsinitiative. „Wir wollen die Politik und die Bevölkerung auf die Situation und Anliegen benachteiligter junger Menschen aufmerksam machen“, sagt Caritasdirektor Martin Pfriem vom Würzburger Diözesancaritasverband. 3. Januar: Über 1800 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Bistum Würzburg nehmen an der zentralen Aussendungsfeier der Sternsinger teil. Der Kiliansdom platzt beim Pontifikalgottesdienst mit Bischof Hofmann beinahe aus allen Nähten. „Der Dom hat in seiner langen Geschichte noch nie so viele Könige auf einmal gesehen“, sagt Bischof Hofmann sichtlich erfreut. 2008 findet das Dreikönigssingen zum 50. Mal statt. 4. Januar: Ab sofort bietet die Provinz Sankt Elisabeth der Franziskaner-Minoriten mit Sitz in Würzburg wöchentlich einen kurzen gesprochenen Vortrag als so genannten Podcast im Internet an. Jeweils ein Bruder der Gemeinschaft gibt einen drei- bis fünfminütigen Impuls zu einem franziskanischen oder damit verbundenen Thema. Das Projekt ist als Versuch zunächst auf drei Monate angelegt. 4. Januar: Auf die Sternsinger aus der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Michael in Thüngersheim wartet eine ehrenvolle Aufgabe: Die Geschwister Christian und Carina Urlaub, Jonas Fersten und Michael Zimmermann sind als Vertreter der Diözese Würzburg nach Berlin ins Bundeskanzleramt eingeladen. Dort treffen sie zusammen mit über 100 Sternsingern aus den anderen deutschen Diözesen bei einem großen Empfang auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. 6. Januar: Die diesjährige Sternsingeraktion unter dem Motto „Sternsinger für die eine Welt“ steht ganz im Zeichen des 50. Jubiläums der Aktion. Insgesamt sammeln die rund 8500 Sternsinger im Bistum Würzburg 1.269.918,47 Euro. Die Würzburger überbieten damit ihr Ergebnis aus dem Jahr 2007 um rund 20.000 Euro. Damals kamen 1.250.231,02 Euro zusammen. 2006 waren es 1.192.365 Euro. 7. Januar: Die kirchliche Jugendarbeit (kja) der Diözese Würzburg hat eine Festschrift anlässlich ihres 70. Jubiläums herausgegeben. Sie trägt den Titel „Beständig im Wandel: 70 Jahre kirchliche Jugendarbeit in der Diözese Würzburg“ und stellt den historischen Rückblick von der Zeit des Nationalsozialismus bis zum Jubiläumsjahr 2007 in den Mittelpunkt. 9. Januar: Pfarrer i. R. Karl-Heinz Albert, von 1983 bis 2002 Pfarrer von Würzburg-Sankt Peter und Paul, stirbt im Alter von 78 Jahren in Würzburg. Albert war auch Pfarrer von Aura/Saale und Kitzingen-Sankt Vinzenz. 9. Januar: Mit Frauen und Männern des Zentrums für Pastoralassistenten unterhält sich Bischof Hofmann im Kilianeum-Haus der Jugend über die Zukunft der Berufsgruppe. „Sie sind Hoffnungsträger für mich“, sagt der Bischof im Anschluss an eine gemeinsame Eucharistiefeier in der Hauskapelle. Er betont, dass die Diözese junge Leute für den pastoralen Dienst brauche und an der Berufsgruppe der Pastoralreferenten festhalten wolle. 10. Januar: Die Anstellungspraxis und die Arbeitssituation in den neuen Pfarreiengemeinschaften sind Schwerpunktthemen der Mitarbeitervollversammlung der Gemeindereferenten der Diözese Würzburg im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg. 11. Januar: Mit der Studienreform und den Auswirkung auf die Ausbildung der Pastoralreferenten befasst sich die Jahrestagung der Pastoralreferentinnen und -referenten in Würzburg. Bischof Hofmann feiert zum Auftakt der Tagung einen Gottesdienst. 11. Januar: Angesichts der aktuellen Diskussion um das Jugendstrafrecht liegt die Caritas mit ihrer neuen Jahreskampagne „Achten statt ächten“ genau richtig. Das betont Domkapitular Dietrich Seidel, Vorsitzender des Diözesancaritasverbands, beim Neujahrsempfang im Würzburger Caritashaus. Die Landtagsvizepräsidentin und stellvertretende Vorsitzende des Diözesancaritasverbands, Barbara Stamm, erteilt hektisch formulierten Maßnahmenkatalogen in der Jugendhilfe eine Absage. 11. Januar: Bis zum letzten Platz füllt die Gebetsstunde zum Weltfriedenstag die Würzburger Franziskanerkirche. Pater Dr. Anselm Grün aus Münsterschwarzach betont in seiner Predigt, dass es nur mit Frieden im eigenen Herzen gelinge, mit anderen im Frieden zu leben. Die Gebetsstunde wird von Pax Christi, der Gemeinschaft Sant'Egidio, der Ackermann-Gemeinde, dem Katholischen Deutschen Frauenbund und der Nagelkreuz-Bewegung organisiert und durchgeführt. 13. Januar: Keineswegs ein Fantasieprodukt ist die wieder aktuelle Sinnsuche bei den Menschen. Das betont Bischof Hofmann bei seiner Neujahrsansprache im Würzburger Rathaus. 14. Januar: Bischof Hofmann gibt eine Handreichung zum Thema Friedwälder und Ruheforste im Bistum Würzburg an alle Seelsorger im Bistum Würzburg heraus. „Mit großer Sorgfalt beobachten wir die Bestrebungen, an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Intentionen Urnenbegräbnisfelder in freier Natur, so genannte ‚Friedwälder’ oder ‚Ruheforste’ innerhalb der Würzburger Diözesangrenzen entstehen zu lassen“, schreibt der Bischof. Ausdrücklich betont die Handreichung, die Diözese Würzburg könne keine kirchliche Bestattung in einem Friedwald erlauben, wo von den Betreibern die Rückkehr des menschlichen Lebens in den Kreislauf der Natur, pantheistische Vorstellungen oder das Verschwinden des Lebens in die Anonymität ideologisch verkündet werden. 15. Januar: Pfarrer i. R. Guido Grünsfelder stirbt im Alter von 83 Jahren in Lohr am Main. Dort wirkte er in seinem Ruhestand von 1997 bis 2007 als Altenseelsorger im Altenheim Sankt Martin. Er war Pfarrer in Sternberg, Waldbüttelbrunn und Unterpleichfeld. 15. bis 17. Januar: Seit 40 Jahren gibt es in Deutschland Ständige Diakone. Das Jubiläum wird bei der Jahrestagung 2008 der Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat in Deutschland in Würzburg gefeiert. Inhaltlich beschäftigt sich die Veranstaltung mit dem Thema „Der Diakon in größer werdenden pastoralen Räumen – Aufgaben und Profil“. Zum Auftakt feiert Bischof Hofmann in der Würzburger Sankt Michaelskirche eine Pontifikalvesper. Der Festakt mit Weihbischof Dr. Johannes Kreidler (Rottenburg-Stuttgart) schließt sich an. 17. Januar: Wechsel in der Leitung des Würzburger Priesterseminars: Kitzingens Dekan Herbert Baumann (62) folgt Gerhard Weber (52) mit Wirkung vom 15. März 2008 im Amt des Regens nach. Gleichzeitig ernennt Bischof Hofmann Domvikar Paul Weismantel (52), Leiter des Bereichs Geistliches Leben in der Hauptabteilung Seelsorge der Diözese, zum Spiritual des Priesterseminars. Weismantel löst Thomas Hermes (49) ab, der nach einem neunjährigen Missionseinsatz in Bolivien am 1. September 2007 die Aufgabe des Spirituals übernommen hatte. 17. Januar: Seit 1. Januar 2008 ist die Trägerschaft des Aschaffenburger Mädchengymnasiums und der Mädchenrealschule vom Orden der Congregatio Jesu (CJ) in die Maria-Ward-Stiftung übergegangen. Die „Englischen Fräulein“, wie die Schwestern meist genannt werden, bleiben Mitglied im Stiftungsrat, der jetzt für die Gebäude und Einrichtungen verantwortlich ist, berichtet Schwester M. Elfriede Frasch, Vorsitzende des Stiftungsvorstands, bei einer Pressekonferenz in Aschaffenburg. 18. Januar: Fünf Männern und zwei Frauen überreicht Schulreferent Domkapitular Monsignore Günter Putz im Namen von Bischof Hofmann in der Kapelle des Sankt Burkardushauses die Missio Canonica für Gymnasien. 18. Januar: Im Alter von 74 Jahren stirbt Pallottinerpater Kunibert Quast in Wiesbaden, der von 1987 bis 1990 Kuratus von Kälberau und Wallfahrtsseelsorger war. 18. Januar: Seit 50 Jahren darf sich die Aschaffenburger Stiftskirche Sankt Peter und Alexander als „basilica minor“ bezeichnen. Bischof Hofmann feiert einen festlichen Jubiläumsgottesdienst in der Stiftsbasilika. 22. Januar: Bischof Hofmann, Landesbischof Dr. Ulrich Fischer von der evangelischen Landeskirche in Baden und Pfarrer Pigol Bassili von der koptisch-orthodoxen Gemeinde in Frankfurt/Main leiten auf Einladung der Gemeinschaft Sant’Egidio in Würzburg gemeinsam ein ökumenisches Gebet für die Einheit der Christen. Die Veranstaltung in der Franziskanerkirche findet im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen statt, die in diesem Jahr 100. Jubiläum feiert. Bischof Hofmann und Bischof Fischer betonen beide in ihren Predigten die noch notwendigen Schritte zur Einheit der Christen. 24. Januar: Anlässlich des Weltfriedenstages feiert Weihbischof Helmut Bauer mit rund 650 Soldaten und Zivilbeschäftigten aus zehn Bundeswehr-Standorten in Franken und der Oberpfalz einen Gottesdienst im Würzburger Kiliansdom. Die Aufgabe der deutschen Soldaten sei die Friedenssicherung, und sie sollten sich immer wieder darauf besinnen können, betont der Weihbischof. Der Weltfriedenstag steht unter dem Motto „Die Menschheitsfamilie – eine Gemeinschaft des Friedens“. 24. Januar: Zwei außergewöhnliche spätmittelalterliche Kunstwerke aus dem Würzburger Neumünster, der Grabeskirche der Frankenapostel, präsentiert Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bau- und Kunstreferent der Diözese Würzburg, im Museum am Dom: den Schmerzensmann mit den gekreuzten Armen und einen Kruzifixus mit Echthaarperücke. Beide wurden 2007 aufwändig restauriert und sind in den kommenden Monaten im Museum am Dom zu sehen. 25. Januar: Mit einem völlig erneuerten Auftritt präsentiert sich die Benediktinerabtei Münsterschwarzach im Internet. Unter www.abtei-muensterschwarzach.de finden sich Nachrichten, Bilder, Videoclips, Informationen zu den Klosterbetrieben und zu Missionsprojekten sowie spirituelle Impulse. 25. Januar: Wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr blickt die Würzburger Dommusik bei der Jahresversammlung des Dommusikvereins zurück: Gleichbleibend hohe Zahlen bei den aktiven Sängerinnen und Sängern der Dommusik, bei den Konzertbesuchern und bei den über 400 Mitgliedern des Dommusikvereins. 27. Januar: Der Ökumenische Bibelsonntag steht unter dem Motto „Gärten pflanzen in der Fremde“. In diesem Jahr ist China das Schwerpunktland. Der Diözesanleiter des Katholischen Bibelwerks im Bistum Würzburg, Burkhard Hose, wünscht, dass es ein Tag ist, an dem in Gemeinden die Bibel nicht nur gelesen, sondern ihre befreiende und menschenfreundliche Botschaft auch gefeiert wird. 31. Januar: Einen ausgeglichenen Haushaltsplan 2008 ohne Kreditaufnahme und Rücklagenentnahme legt Bischöflicher Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer für die Diözese Würzburg vor. 147.194.200 Euro umfasst der Haushaltsplan. Bischof Hofmann betont, Ziel sei es, die eingegangenen Verpflichtungen auch künftig wahrnehmen zu können. Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand stellt einen Zwischenbericht zum Prozess „Erneuern und Sparen“ im Bistum Würzburg vor und bezeichnet die aktuelle finanzielle Situation der Diözese als „Zwischenhoch“. Er spricht ein klares Ja zum Miteinander aller kirchlicher Ämter und Dienste aus. Deshalb sei die Schließung von Bewerberkreisen auch kein Thema. 31. Januar: „Die Mission der Theologie“ lautet das Thema der Abschiedsvorlesung von Professor Francis D’Sa an der Universität Würzburg. Nach fünf Jahren am Würzburger Lehrstuhl für Missionswissenschaft kehrt er zurück nach Indien.
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