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Pressestelle des Ordinariates Würzburg  > Jahresrückblick  > Jahresrückblick 2008

März 2008

24. März 2008: Mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom dankt Weihbischof Helmut Bauer für 75 Lebensjahre. Zum Abschluss der Eucharistiefeier weiht er noch das neue Zimbelgeläute.
24. März 2008: Mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom dankt Weihbischof Helmut Bauer für 75 Lebensjahre. Zum Abschluss der Eucharistiefeier weiht er noch das neue Zimbelgeläute.
1. bis 8. März:
86 Pilger aus dem Bistum Würzburg nehmen unter Leitung von Weihbischof Bauer und Domkapitular Monsignore Hans Herderich an der Sternwallfahrt der bayerischen Diözesen ins Heilige Land teil. Insgesamt wallfahren 400 Pilger aus allen bayerischen Bistümern auf den Spuren des Lebens und Wirkens Jesu. Geistlicher Gesamtleiter ist Kardinal Friedrich Wetter.
1. März: Ein klares Plädoyer für die Ehe hält Pastoralreferent Klaus Schmalzl bei der Frühjahrstagung von Diözesanfamilienrat und Diözesanelternrat in Würzburg. Mit dem Thema greift die Versammlung das familienpastorale Motto „Liebe miteinander leben“ auf, unter das die deutschen Bischöfe die Familienpastoral der kommenden drei Jahre gestellt haben.
2. März: Für die Kommunalwahlen ruft der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Würzburg alle jungen Erwachsenen auf, zur Wahl zu gehen. Insbesondere junge Menschen sollten die Möglichkeit nutzen, ihre Meinung zu äußern und so für ihre Interessen aktiv zu werden.
2. März: Kapuzinerpater Knud Freisler vom Kapuzinerkonvent in Aschaffenburg stirbt im Alter von 90 Jahren in Aschaffenburg. Er wirkte in verschiedenen Klöstern und Pfarreien in der Diözese Würzburg.
4. März: Regen Zulauf verzeichnen die Katholische Büchereiarbeit (KBA) und die AV-Medienarbeit der Diözese Würzburg bei der Wiedereröffnung: Ab sofort befinden sich die Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach im Medienhaus am Kardinal-Döpfner-Platz 5.
5. März: Zu ihrer konstituierenden Sitzung treffen sich die Mitglieder des Diözesansteuerausschusses für die Amtsperiode vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2013 im Bischöflichen Ordinariat Würzburg.
5. März: Wechsel in der Leitung des einzigen Krankenhauses der Würzburger Partnerdiözese Mbinga in Tansania: Der 37-jährige Priester Raphael Ndunguru folgt Lucas Komba als Direktor der Einrichtung in Litembo nach. Komba leitete die 350-Betten-Einrichtung in den vergangenen vier Jahren. Der neue Krankenhaus-Chef ist im Bistum Würzburg kein Unbekannter: Ndunguru studierte Theologie in Würzburg und Fribourg/Schweiz. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn 2003 in Würzburg zum Diakon.
6. März: Mit tosendem Topfklappern protestieren rund 80 Frauen – zahlreiche von ihnen aus katholischen Verbänden und Orden – in der Würzburger Innenstadt unter dem Motto „Mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Frauen“ gegen die Ungerechtigkeit, der nach wie vor weltweit Frauen ausgesetzt sind.
7. März: Bei einem Festakt in der Turnhalle der Aschaffenburger Maria-Ward-Schule übergibt die Congregatio Jesu (CJ) die Trägerschaft der Schule an die Maria-Ward-Stiftung. Nach 260 Jahren wird die traditionsreiche Schule vom Orden der Englischen Fräulein in eine Stiftung überführt. In Aschaffenburg wird damit eine der letzten Schulen des Ordens in neue Hände gegeben.
7. März: Aus Anlass des Josefstags besucht Generalvikar Hillenbrand die Schweinfurter Adolph-Kolping-Berufsschule. Einen Vormittag lang informiert er sich vor Ort über das Angebot der kirchlichen Einrichtung, die sich benachteiligter Jugendlicher annimmt und sie für die Berufswelt qualifiziert.
7. März: Die Kunstkommission der Diözese Würzburg befasst sich in ihrer Sitzung erneut mit der Umgestaltung der Ritterkapelle in Haßfurt. „Zuerst gilt es, die aktuell hohen Emotionen aus der Diskussion zu nehmen und sich auf einer sachlichen Ebene miteinander auszutauschen“, führt der Vorsitzende Dr. Walter Zahner aus.
7. März: Jeder Mensch verlangt nach Kunst, denn in ihr wird der Mehrwert des Lebens greifbar.“ Das betont Bischof Hofmann beim Festakt zum fünften Jubiläum des Würzburger Museums am Dom in der Neubaukirche. Eine positive Bilanz der ersten fünf Jahre des Museums am Dom zieht Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen „Das Museum wird international beachtet. Das zeigen Leihgaben nach New York, Madrid, Valencia oder Brüssel, aber auch die vielen Stiftungen, die wir aus ganz Deutschland bekommen haben.“
7. März: Die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Bad Neustadt lädt junge Fahranfänger aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld zu einer Segensfeier mit Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher in die Kuratiekirche Mariä Geburt in Lebenhan ein.
8. März: Aus Schönderling und Niedernberg kommen die Sieger des diözesanen Fußballturniers der Ministranten. Generalvikar Hillenbrand eröffnet den Wettkampf in der Haßfurter Dreifachturnhalle am Schulzentrum.
8. März: Bei der Diözesanversammlung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Würzburg auf dem Volkersberg geben die 25 Delegierten aus den Landkreisen und Arbeitskreisen der KLJB offiziell den Startschuss für das Projekt „K-gewinnt: GlaubensFragenWagen“. Jugendgruppen und junge Erwachsene können sich in diesem Projekt intensiv mit religiösen Themen beschäftigen.
9. März: Der fünfte Fastensonntag bildet den Höhepunkt der 50. Misereor-Fastenaktion mit dem Titel „Mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen“. Die Kollekte in allen katholischen Gemeinden ist an diesem Tag für das katholische Hilfswerk bestimmt. Im Jahr 2007 kamen durch die Fastenkollekte bundesweit über 21 Millionen Euro zusammen, davon im Bistum Würzburg über 800.000 Euro. Zur Fastenaktion war die 51-jährige Djanete Maria Santos da Silva aus Brasilien im Bistum Würzburg zu Gast, wo sie von ihrer Arbeit in Brasilien berichtete.
9. März: Unter dem Titel „Zwischen Tragik und Triumph“ behandeln beim Diözesantag der Ackermann-Gemeinde deutsche und tschechische Referenten die drei entscheidenden Epochen in der deutsch-tschechischen Geschichte zwischen 1848 und 2008. Bei den Wahlen wird Hans-Peter Dörr, Studiendirektor an der Sankt-Ursula-Schule in Würzburg, zum Diözesanvorsitzenden des Verbands gekürt. Er folgt Adolf Ullmann nach, der über 30 Jahre an der Spitze des Diözesanverbands stand.
10. März: Bischof em. Scheele legt kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres seine jahrzehntelangen ökumenischen Erfahrungen und Einsichten als Interviewbuch vor. Der im Würzburger Echter-Verlag erschienene 120-seitige Band trägt den Titel „Weitervereinigung“ und will ökumenische Impulse für heute und für die Zukunft geben. Das Gespräch mit Bischof Scheele führte der frühere Ökumenereferent der Diözese Würzburg, Dr. Rainer Dvorak, Herausgeber ist Generalvikar Hillenbrand.
13. März: Monsignore Oswald Simon begeht sein 60. Priesterjubiläum. Seit 2002 wohnt er im Seniorenheim des Würzburger Juliusspitals. Simon war von 1949 bis 1952 Bischöflicher Sekretär von Bischof Dr. Julius Döpfner.
14. März: Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen eröffnet mit Jehuda Bacon die Ausstellung „...der mit dem Leben weiterwandert“ im Museum am Dom.
14./15. März: Mit dem Schwerpunktthema „Die weltkirchliche Verantwortung der Diözese Würzburg heute und morgen“ beschäftigt sich in Würzburg die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg. Das diözesane Laiengremium appelliert an die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, sich neu und nachhaltig missionarisch vor Ort und für die Weltkirche zu engagieren. Gleichzeitig ruft der Diözesanrat zum Kaufboykott von Produkten des „Coca-Cola“-Konzerns auf, der die Menschenrechte ignoriere. Der Vorsitzende des Diözesanrats, Karl-Peter Büttner, spricht sich entschieden gegen eine geplante Änderung des Stammzellgesetzes aus. Eine besondere Aufmerksamkeit für Ehe und Familie fordert Bischof Hofmann in seinem Wort an den Diözesanrat.
16. März: Mit der feierlichen Prozession am Palmsonntag eröffnet Bischof Hofmann in Würzburg die Karwoche. Die Heilige Woche von Palmsonntag bis Ostern bildet den Höhepunkt im Kirchenjahr. In den über 600 Pfarreien und Kuratien des Bistums Würzburg gedenken die Gläubigen mit Prozessionen des Einzugs Jesu in Jerusalem.
16. März: Über 550 Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Regionen des Bistums Würzburg feiern mit Bischof Hofmann das diözesane Treffen zum Weltjugendtag 2008 in Würzburg. So fröhlich und ausgelassen sie singen und klatschen, so aufmerksam und konzentriert sind die jungen Leute bei Glaubensgespräch und Eucharistiefeier im Kiliansdom am Nachmittag des Palmsonntags.
17. März: Bischof Hofmann weiht die heiligen Öle für alle Pfarreien, Kuratien und Filialen im Bistum Würzburg im Dom zu Würzburg. Die heiligen Öle werden in den kommenden Tagen feierlich in die Gotteshäuser der Diözese gebracht. Zuvor spricht Benediktinerpater Dr. Fidelis Ruppert, langjähriger Abt von Münsterschwarzach, beim Oasentag für Priester, Diakone und Priesteramtskandidaten zum Thema „Mit der Eucharistie leben – inmitten unseres Alltags“.
18. März: Papst Benedikt XVI. nimmt den altersbedingten Amtsverzicht von Weihbischof Bauer an. Das teilt der Vatikan am 75. Geburtstag des Weihbischofs mit. Bauer hatte gemäß dem Kirchenrecht zuvor sein Rücktrittsgesuch eingereicht. „Ich werde weiter mit ganzer Kraft Bischof Friedhelm und der Diözese Würzburg hilfreich zur Seite stehen“, sagt er. Bischof Hofmann dankt Weihbischof Bauer für das segensreiche Wirken im Bistum Würzburg:
19. März: Hohe Anerkennung für die Kitzinger „Nachbarschaftshilfe“: Bei einem wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Bischofskonferenz und des Deutschen Caritasverbands in Berlin wird die Kitzinger Aktion „Eine Stunde Zeit“ als wegweisende Initiative auch für andere Kommunen gewürdigt. Auf Vorschlag des Würzburger Diözesan-Caritasverbands war die Kitzinger „Nachbarschaftshilfe“ in ein wissenschaftliches Forschungsprojekt der Universität Münster einbezogen worden, dessen Ergebnisse in Berlin vorgestellt werden.
20. März: Bei der Abendmahlsmesse am Gründonnerstagabend wäscht Bischof Hofmann in Erinnerung an das biblische Geschehen beim letzten Abendmahl Jesu zwölf Männern der Würzburger Dompfarrei und des Diözesanrats die Füße. Er nennt dieses Geschehen ein sichtbares Zeichen einer Demutshaltung, „die wir konsequent aus dem Abendmahlsgeschehen erhalten und in unserem Alltag umsetzen sollten“.
21. März: Als anrührendes, leidvolles Geschehen bezeichnet Bischof Hofmann den Kreuzestod Jesu. „Für Jesus war jede Minute, jede Sekunde zeitdehnender Schmerz“, sagt er bei der Feier des Leidens und Sterbens Jesu am Karfreitagnachmittag im Kiliansdom.
22./23. März: Höhepunkt der Heiligen Woche im Kiliansdom ist die Feier der Osternacht mit Bischof Hofmann. Getauft werden der 62-jährige Robert Dentler und die Zwillinge Maria und Johanna Schmidt. Der Bischof unterstreicht, dass alle Versuche, Jesu Auferstehung mit innerweltlichen Deutungen zu erklären, zum Scheitern verurteilt seien, weil sie zu kurz griffen. Die Auferstehungsbotschaft gibt auch bei schmerzhaften Ereignissen Trost und Beistand, betont er am Ostersonntag im Kiliansdom.
24. März: Mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst am Ostermontagnachmittag dankt Weihbischof Bauer für 75 Lebensjahre. Bischof Hofmann würdigt ihn in der Festpredigt als österlichen Zeugen des Glaubens und dankt ihm für die treuen Dienste, seine Loyalität und seine Menschenfreundlichkeit. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, dankt in einem Grußschreiben für all die Leistungen, die Weihbischof Bauer in den Jahren seines priesterlichen und bischöflichen Wirkens vollbracht habe. Zum Abschluss der heiligen Messe weiht der Weihbischof das neue Zimbelgeläute für den Würzburger Kiliansdom. Erstmals offiziell zu hören ist das Zimbelgeläute am 22. Mai: Zum Hochfest Fronleichnam jubilieren die Glockenkinder zusammen mit dem großen Festtagsgeläute des Kiliansdoms.
31. März: Der Turm des Würzburger Neumünsters muss dringend saniert werden. Das erklären Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen und Klaus Zaschka vom Baureferat der Diözese Würzburg bei einer Pressekonferenz im Lusamgärtchen. Lenssen geht davon aus, dass die unvorhergesehene Baumaßnahme am Neumünster mindestens 500.000 Euro kostet.
31. März: Generalvikar Hillenbrand startet im Kloster Kreuzberg/Rhön zwei neue Wallfahrtsportale im Internet: www.wallfahrt.bistum-wuerzburg.de und www.wallfahrtsservice.de. Es sei wichtig, die kommende Generation für die Wallfahrt zu gewinnen. Die Präsentation der Wallfahrt im Internet sei ein sinnvoller Weg, sagt Hillenbrand.