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Pressestelle des Ordinariates Würzburg  > Jahresrückblick  > Jahresrückblick 2008

November 2008

12. November 2008: Bei einer Feierstunde eröffnet und segnet Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Diözesanbibliothek im Gebäude des Diözesanarchivs.
12. November 2008: Bei einer Feierstunde eröffnet und segnet Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Diözesanbibliothek im Gebäude des Diözesanarchivs.
4./5. November:
„Gemeinsam die Zukunft gestalten“ lautet der Titel der zweitägigen Herbsttagung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) im Sankt Burkardushaus.
6. November: Auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte blickt der Verein „Würzburger Partnerkaffee“ zurück: 270 Tonnen fair gehandelter Röstkaffee aus Tansania wurden seit 1998 verkauft, fast 200.000 Euro des erwirtschafteten Solidaritätsbeitrags an soziale Projekte in Tansania überwiesen. „Wir können nur staunen über dieses Erfolgsprojekt“, sind sich die Mitglieder des Vereins Würzburger Partnerkaffee bei einer Pressekonferenz in Würzburg einig.
8. November: Bischof Hofmann visitiert bis 21. November das Dekanat Aschaffenburg-West. Er besucht die zehn Pfarreien des rund 31.000 Katholiken zählenden Dekanats im Westen des Bistums Würzburg.
8. November: Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Würzburg hat ihren Diözesanvorstand beinahe vervollständigt. Auf dem Herbst-Diözesanausschuss in der Landvolkshochschule in Münsterschwarzach wählen die Delegierten aus den Kreisgemeinschaften und Ortsgruppen Maria Schmid in einer Nachwahl auf drei Jahre in den ehrenamtlichen Vorstand.
10. November: Der Kapuzinerorden errichtet im Frühsommer 2009 in Würzburg eine Schwerpunkt-Gemeinschaft. Vier Kapuzinerbrüder sollen im Kloster am Würzburger Käppele mit zwei der dort schon länger lebenden Kapuziner eine Gemeinschaft zur Begleitung von Ordensinteressenten bilden. Zur neuen Gemeinschaft gehört unter anderem der aus den Medien bekannte Prediger, Buchautor und Bild-Kolumnist Bruder Paulus Terwitte. Das geben die Leitungen der beiden deutschen Kapuzinerprovinzen, der Bayerischen und der Rheinisch-Westfälischen, bekannt.
12. November: Die Deutsche Ordensprovinz der Missionare von der Heiligen Familie mit Sitz in Mainz veräußert ihr Anwesen in Lebenhan, das Missionshaus Sankt Kilian. Das teilt die Ordensgemeinschaft mit. Künftig wird die gemeinnützige Stiftung Weltkulturerbe der Weisheitslehren die Immobilie nutzen. Das Missionshaus Sankt Kilian im Landkreis Rhön-Grabfeld wird am 1. Dezember 2008 an die Stiftung übergeben.
12. November: Bei einer Feierstunde eröffnet und segnet Bischof Hofmann die Diözesanbibliothek im Gebäude des Diözesanarchivs. Festredner Professor Dr. Peter Walter von der Universität Freiburg/Breisgau begrüßt besonders den Einsatz elektronischer Medien bei der Recherche in der neuen Diözesanbibliothek. Sie verfügt über einen Bestand von insgesamt 250.000 Werken. 70.000 haben die Bibliotheksmitarbeiter bereits katalogisiert, 20.000 Werke stehen im Lesesaal zur Verfügung.
14./15. November: Mit dem deutschen Katholizismus im Jahr 1933 beschäftigt sich die Jahresversammlung des Würzburger Diözesangeschichtsvereins. Hauptreferent Professor Dr. Wolfgang Altgeld vom Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Würzburg widerspricht dem Vorwurf, die römische Kurie habe sich 1933 mit den deutschen Bischöfen zu früh auf die Dauerhaftigkeit des nationalsozialistischen Regimes eingestellt. Das Treffen im Sankt Burkardushaus findet in Zusammenarbeit mit dem Klerusverein der Diözese Würzburg statt. Das Bistum Würzburg während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft steht am folgenden Tag im Mittelpunkt einer Veranstaltung von Katholischer Akademie Domschule in Zusammenarbeit mit Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg sowie dem Diözesangeschichtsverein.
15. November: „Visionen auf die Füße stellen“ – das ist das Thema der Herbstversammlung des Diözesanfamilienrats im Jugendhaus „Windrad“ in Würzburg. 28 Delegierte aus dem Bistum Würzburg beschäftigen sich mit dem Positionspapier „Schatz und Herausforderung für Kirche und Gesellschaft: Unser Umgang mit dem Leitbild Christliche Ehe“. Vorbereitet hatte es der Vorstand des Familienbunds der Katholiken im Bistum Würzburg (FDK).
15. November: Mehr als 1600 Menschen aus allen Teilen der Diözese Würzburg nehmen an der „Nacht der Lichter“ im Würzburger Dom teil. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von katholischer und evangelischer Hochschulgemeinde, der kirchlichen Jugendarbeit (kja), der Dompastoral und den Brüdern aus Taizé.
16. November: Der Kammerchor am Würzburger Dom gewinnt den 25. Internationalen Franz-Schubert-Chorwettbewerb in Wien. Unter 31 teilnehmenden Chören aus 18 Ländern – darunter Venezuela, Korea, Singapur und Russland – wird der Chor gleich viermal geehrt. Gleichzeitig wurde der Chor für die beste künstlerische Gesamtleistung ausgezeichnet. Der internationale Wettbewerb findet von 12. bis 16. November in Wien statt.
17. November: Vor allem Ausbildungsplätze für Jugendliche fördert der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg in den kommenden Monaten. Bei der Sitzung des Vergabeausschusses genehmigen die Mitglieder unter Vorsitz des Bischöflichen Finanzdirektors Bauer insgesamt 237.600 Euro für die Schaffung und Erhaltung von 39 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in Unterfranken.
17./18. November: Die Jungs stehen im Fokus der diesjährigen Jugend-Seelsorge-Tagung (Juseta) im Haus Volkersberg. Rund 120 Teilnehmer und Referenten ergründen Entwicklung und Gefühlswelt, Biologie und Bedürfnisse von Jungs und diskutieren gemeinsam über Möglichkeiten und Probleme im Umgang mit Jungen.
18. November: Marlene Herfs aus Lohr-Sendelbach ist neue Diözesanvorsitzende des Katholischen Senioren-Forums der Diözese Würzburg. Herfs wird bei der Diözesanversammlung im Haus für soziale Bildung in Retzbach zur Nachfolgerin von Hildegard Mußmächer gewählt, die nicht mehr kandidierte.
21. November: Der Familienbund der Katholiken (FDK) in der Diözese Würzburg veranstaltet sein diesjähriges Schlossgespräch auf der Hallburg bei Volkach. Es hat das Thema: „Kinderarmut – Auf der Suche nach Gegenstrategien und Hilfemöglichkeiten“.
22. November: Das Bistum Würzburg beteiligt sich am Weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Junge Erwachsene bis 27 Jahre haben dabei die Möglichkeit, mehrere Monate im Ausland zu verbringen und in Lateinamerika, Afrika und Asien in sozialen und ökologischen Projekten mitzuarbeiten. Das diözesane Referat Mission-Entwicklung-Frieden und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) informieren im Kilianeum-Haus der Jugend über das neue Freiwilligenprogramm des Bistums.
22. November: Die Sternschwestern im Würzburger Elisabethenheim feiern ihr 140. Jubiläum. Zelebrant der Messe zum Fest der heiligen Elisabeth in der Hauskapelle des Elisabethenheims ist Schulreferent Domkapitular Monsignore Günter Putz.
23. November: Bischof Hofmann lädt alle Gefirmten des Jahres 2008 am Christkönigssonntag zu einem Tag der Begegnung nach Würzburg ein. Das Treffen steht unter dem Motto „Du bist Kirche“. Gemeinsam mit dem Bischof und ihren Angehörigen feiern die Jugendlichen eine heilige Messe und nutzen die Gelegenheit zum Abendessen und Beisammensein mit dem Bischof im Kilianeum-Haus der Jugend.
23. November: Die Gemeinschaft Sant’Egidio feiert das 40. Jubiläum ihrer Gründung mit einem Festgottesdienst im Kiliansdom. Hauptzelebrant ist Kardinal Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien.
23. November: Generalvikar Hillenbrand profaniert im Namen von Bischof Hofmann die Klosterkirche Sankt Kilian in Lebenhan. Die Missionare von der Heiligen Familien geben die Klosteranlage zum 1. Dezember ab.
26. November: Die Kunst verständlich machen als Jakobsleiter zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Welt: Das ist das Anliegen, das der promovierte Kunsthistoriker und Bischof Hofmann mit seinem neuesten Buch verbindet. Es trägt den Titel „Kometenstreifen des Himmels – Über das Geistliche in der Kunst“ und wird im Würzburger Museum am Dom der Öffentlichkeit präsentiert.
26. November: Bessere Unterstützung von ausländischen Flüchtlingen ist das Ziel des Projekts „future steps Unterfranken“, das gemeinsam vom Diözesan-Caritasverband und der Regierung von Unterfranken getragen wird. Flüchtlinge müssen im Aufnahmeverfahren oft viele Jahre in Unterkünften bleiben. Durch systematische Qualifizierungsmaßnahmen der Flüchtlinge könne die Wartezeit sinnvoll genutzt werden.
27. November: Den „Mainfränkischen Gambrinus 2008“ erhält Bischöflicher Finanzdirektor und Würzburgs Bürgermeister Dr. Adolf Bauer. Im Luisengarten übergibt Karl-Heinz Pritzl, Vorsitzender der Gemeinschaft Mainfranken-Bier, die Auszeichnung.
28. November: Bischof Hofmann nimmt an der Eröffnung des Altöttinger Christkindlmarkts teil. In der Basilika segnet er Adventskränze und Herbergskästchen. Mit 560 Pilgern aus allen Regionen der Diözese Würzburg ist er per Zug in dem bayerischen Marienwallfahrtsort gepilgert, um dort bis 30. November gemeinsam den Adventauftakt zu begehen.