Januar
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| Bischof Dr. Friedhelm Hofmann weiht den neuen Weihbischof, Ulrich Boom, im Dom - an seiner Seite stehen Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Weihbischof em. Helmut Bauer |
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1. Januar: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann stellt das Bistum Würzburg für das Jahr 2009 unter das Jahresmotto: „Damit ihr ein Segen seid!“ Erstmals wendet er sich mit einer Videobotschaft zum Neuen Jahr via Internet an die Gläubigen im Bistum. Darin gibt er einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2009 und betont: „Wir Christen haben eine weite Perspektive, die über die Kurzatmigkeit der Zeit hinausreicht.“ 2. Januar: Weihrauchduft, Segenswünsche und die Botschaft der diesjährigen Sternsingeraktion bringen rund 40 Sternsinger in die Regierung von Unterfranken. Der Empfang durch Regierungsvizepräsident Dr. Andreas Metschke bildet den Auftakt für die Sternsingeraktion 2009 im Bistum Würzburg. 5. Januar: Regina Sebastian (15), Charlotte Gunreben (12), Jonas Zimmermann (10) und Nils Eichinger (9) sowie Begleiter Andreas Wirth aus der Pfarrei Sankt Rochus in Dittelbrunn im Landkreis Schweinfurt vertreten das Bistum Würzburg beim Empfang für die Sternsinger bei Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt in Berlin. 6. Januar: Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto „Kinder suchen Frieden“. Beispielland der diesjährigen Aktion ist Kolumbien. Insgesamt sammeln die rund 8500 Sternsinger in 691 Gemeinden im Bistum Würzburg 1.229.391,72 Euro. Im Jahr 2008 kamen 1.269.918,47 Euro zusammen. 7. Januar: 66.209,75 Euro hat die Diözese Würzburg im Jahr 2008 als Peterspfennig an den Heiligen Stuhl in Rom überwiesen. Im Jahr 2007 hatte die Diözese Würzburg insgesamt 71.057,63 Euro überwiesen, 2006 waren es 67.837,24 Euro. 9. Januar: Über 80 Gäste begrüßt Diözesan-Caritasdirektor Martin Pfriem zum Neujahrsempfang im Würzburger Caritashaus. Das neue Jahresthema der Caritas lautet „Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft“. Die Kampagne wirbt für soziale Manieren gegenüber Menschen am Rande der Gesellschaft. Für jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken zum Wohle der Caritas zeichnet Domkapitular Dietrich Seidel, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, Franziskanerpater Damian Mai und Hans Kufner, langjähriger Mitarbeiter des Echter-Verlags, mit dem Goldenen Caritaskreuz aus. 12./13. Januar: Neue Gesamtsprecher wählt die Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten bei ihrer Vollversammlung im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg. Alexandra Eck (32) und Burkard Vogt (45) stehen nach vier Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl. Die rund 100 versammelten Mitarbeiter in der Seelsorge wählen Simone Büttner (32) und Hubert Hemmerich (46) zu deren Nachfolgern. 14. Januar: In Würzburg wird die Stelle Junge Eltern und Beruf (JEB) eingerichtet. Finanziert durch die Würzburger Agentur für Arbeit sowie die Diözese Würzburg, soll jungen Eltern eine Perspektive für die Verknüpfung von Elternschaft und Ausbildung aufgezeigt werden. Die Agentur für Arbeit, die Don Bosco-Berufsschule sowie der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) haben das JEB-Modellprojekt entwickelt. 14. Januar: Tief beeindruckt zeigt sich Bischof Hofmann beim Besuch des Würzburger Zentrums für Augustinus-Forschung (ZAF). Der wissenschaftliche Leiter des ZAF, Augustinerpater Professor em. Dr. Cornelius Petrus Mayer, führt den Bischof erstmals durch die Räumlichkeiten und berichtet ihm über die vielfältigen Tätigkeiten der Einrichtung. So besuchen täglich rund 2000 Nutzer das ZAF-Online-Angebot. 16. Januar: Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Geist führt Pastoralreferent Johannes Reuter offiziell in die neue Aufgabe als Diözesanreferent der Pastoralreferenten ein. Reuter tritt die Nachfolge von Pastoralreferentin Christine Schrappe an, die als Fortbildungsreferentin ins Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung gewechselt ist. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen“, sagt Geist zu Reuter bei der Vollversammlung der Berufsgemeinschaft der Pastoralreferentinnen und -referenten im Sankt Burkardushaus. 18. Januar: Nach Afrika bricht Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, auf. Begleitet von Diözesanreferent Klaus Veeh vom Referat Mission-Entwicklung-Frieden besucht er bis 10. Februar Missionare der Diözese Würzburg in Südafrika, Tansania und Kenia. 20. Januar: Die Diözese Würzburg stellt 25.000 Euro aus dem Katastrophenfonds als Soforthilfe für Not leidende Menschen im Gaza-Streifen bereit. Die Mittel werden an Caritas international weitergegeben. 23. Januar: Die Gemeinschaft Sant’Egidio lädt zum Ökumenischen Gebet in die Franziskanerkirche ein. An der Veranstaltung, die im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen stattfindet, nehmen Bischof Hofmann, Landesbischof Frank Otfried July von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie Bischof Anba Damian von der Koptisch-Orthodoxen Kirche Deutschland teil. 25. Januar: Bei einem festlichen Pontifikalamt im überfüllten Würzburger Kiliansdom weiht Bischof Hofmann den am Nikolaustag 2008 ernannten Weihbischof Ulrich Boom zum Bischof. Ihm zur Seite stehen als Konkonsekratoren Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Weihbischof em. Helmut Bauer. Weitere 14 Bischöfe und Weihbischöfe legen Boom ebenfalls die Hände auf und sprechen das Weihegebet mit. „Fasse Mut und habe Vertrauen, dass Gott, der Dich beruft, immer mit Dir auf dem Weg ist“, legt Bischof Hofmann dem Weihbischof nahe, der in den Tagen zuvor von seiner bisherigen Wirkungsstätte Miltenberg nach Würzburg gepilgert war. Boom appelliert an die Gläubigen, einander Gnade, Liebe und Gemeinschaft zu geben. Rund 2500 Menschen feiern die Weiheliturgie am Fest der Bekehrung des heiligen Apostels Paulus mit. 28. Januar: Zum letzten Mal nimmt Weihbischof em. Bauer an einer Sitzung des Allgemeinen Geistlichen Rats (AGR) der Diözese Würzburg teil. Bischof Hofmann dankt Weihbischof Bauer bei der Sitzung im Bischöflichen Ordinariat für dessen über 25-jährigen Dienst als Mitglied des Beratergremiums des Bischofs. Gleichzeitig begrüßt er Weihbischof Boom als neues Mitglied im AGR. 28. Januar: In neuem Glanz erstrahlt das Internetangebot der Arbeitsgemeinschaft Christliche Onlineberatung (ACO). Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand gibt den Startschuss für die neu gestalteten Internetseiten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene finden unter www.christliche-onlineberatung.de kostenlose Beratung und Hilfe durch Ehe-, Familien- und Lebensberater, Internetseelsorger und geschulte ehrenamtliche Berater. 29. Januar: Zum Weltfriedenstag feiert Bischof Hofmann mit rund 550 Soldatinnen, Soldaten und Zivilbeschäftigten aus den Bundeswehr-Seelsorgebereichen Amberg, Hammelburg, Roth, Veitshöchheim und Walldürn einen Gottesdienst im Kiliansdom. Der Weltfriedenstag steht unter dem Leitwort „Die Armut bekämpfen, den Frieden aufbauen“. Die Bundeswehr leiste mit ihrem Dienst „einen bewundernswerten Einsatz für eine Werteordnung, die die Menschen in Gerechtigkeit und Frieden leben lassen will“, sagt der Bischof. 30./31. Januar: „Der Irak ist eine Falle, in der alle Protagonisten gefangen sind.“ Mit diesen Worten weist der römisch-katholische Erzbischof von Bagdad, Dr. Dr. Jean Benjamin Sleiman, bei einem Kurzbesuch in Würzburg auf die nach wie vor sehr schwierige Situation im Irak hin. Er warnt vor einem schnellen Abzug der US-Truppen, da dieser ein Machtvakuum hinterlassen würde. In der Universität Würzburg fragt Erzbischof Sleiman nach der Zukunft der Christen im Irak und stellt sein Buch „Der Aufschrei des Erzbischofs von Bagdad – Christliche Kirchen im Irak“ vor, das in deutscher Übersetzung im Würzburger Echter-Verlag erschienen ist.
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