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| "Die Ministrantenpastoral ist und bleibt eine der wichtigsten und effektivsten Säulen der kirchlichen Jugendarbeit. Mädchen und Jungen fühlen sich in der Ministrantenarbeit wertgeschätzt.“ So kommentierte Bischof Hofmann die Ergebnisse der Ministrantenzählung des Jahres 2008, die er im März bekannt gab. Bistumsweit sind demnach 17.555 Kinder und Jugendliche als Ministranten aktiv. |
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1. März: Bischof Hofmann fordert die Katholiken im Bistum Würzburg auf, zum Segen für andere Menschen zu werden. „Wenn wir aus der Verbundenheit mit Christus durch unser Leben ein Glaubenszeugnis ablegen, werden wir zum Segen für andere“, betont er in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit, das am ersten Fastensonntag in den Gottesdiensten verlesen wurde. Das Schreiben greift das diözesane Jahresmotto auf: „Damit ihr ein Segen seid!“ 1. März: 14 Frauen und sieben Männern aus 16 Pfarreien der Diözese Würzburg erteilt Bischof Hofmann im Kiliansdom die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie. Der Bischof salbt den Taufbewerbern die Hände mit Katechumenenöl und überreicht ihnen danach jeweils eine Plakette mit dem Konterfei der drei Bistumspatrone Kilian, Kolonat und Totnan. Nach mindestens einem Jahr Vorbereitung werden die Jugendlichen und Erwachsenen in der Osterzeit in ihren Heimatgemeinden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Die diesjährigen Bewerber kommen aus den Pfarreien oder Pfarreiengemeinschaften Aschaffenburg-Sankt Gertrud, Bad Kissingen, Gerbrunn, Dingolshausen, Ebern, Hammelburg, Kitzingen, Mellrichstadt, Retzbach, Schwarzach, Schweinfurt-Sankt Kilian, Sulzbach, Würzburg-Dom, Würzburg-Katholische Hochschulgemeinde sowie Würzburg-Stift Haug. 4. März: Unter dem Motto „Paulus damals und heute“ stehen die Fastenpredigten im Würzburger Kiliansdom. 5. März: Weihbischof Boom wird für die laufende Amtsperiode bis zur Herbstvollversammlung 2011 Mitglied der Pastoralkommission und der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Das teilt die Deutsche Bischofskonferenz zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung in Hamburg mit. 5. März: Pfarrer i. R. Otto Hecht (95), ältester Priester der Diözese Würzburg, begeht in Bad Kissingen sein 70. Priesterjubiläum. Fast 50 Jahre wirkte er in Oberwestern. 6. März: Zum 60. Mal findet deutschlandweit der Weltgebetstag der Frauen statt. Weltweit feiern Frauen in insgesamt 170 Ländern immer am ersten Freitag im März ökumenische Gottesdienste, die dieses Jahr unter dem Motto „Viele sind wir, doch eins in Christus“ stehen. Im Blickpunkt des Weltgebetstags steht Papua-Neuguinea, das im vergangenen Jahr von einer Flutwelle heimgesucht wurde. 7. März: Mit den finanziellen Nöten von Familien und konkreten Schritten zur Hilfe setzen sich 40 Delegierte von Familienbund der Katholiken (FDK) und Katholischer Elternschaft (KED) aus dem Bistum Würzburg bei der Sitzung des Diözesanfamilienrats auseinander. Michaela Wettering aus Niederwerrn und Andrea Werner aus Untereisenheim leiten die KED in der Diözese Würzburg für die nächsten beiden Jahre. Einstimmig werden die beiden in ihre Ämter gewählt. 9. März: Im Bistum Würzburg gehen einige tausend Ehrenamtliche von Haus zu Haus, um für die Arbeit der Caritas und die Sozialarbeit ihrer Pfarrei zu sammeln. 30 Prozent der Sammlungsgelder bleiben vor Ort in den jeweiligen Pfarreien. Die Frühjahrssammlung nimmt Menschen am Rande in den Blick. Im Jahr 2008 erbrachten die beiden Caritassammlungen im Bistum Würzburg 1.182.404 Euro. Gegenüber 2007 bedeutet dieses Ergebnis einen Rückgang von fast 100.000 Euro und damit um 7,6 Prozent. 9. März: Mit lautem Topfklappern protestieren rund 80 Frauen und eine Handvoll Männer in der Würzburger Innenstadt gegen die Armut, deren Opfer weltweit nach wie vor hauptsächlich Frauen sind. Die so genannte „Topfdemo“ zum Internationalen Frauentag steht unter dem Motto „Brot und Rosen – Gerechtigkeit für Frauen“. Der Protestzug führt zur Pfarrkirche Sankt Gertraud in der Pleich. 10. März: Nikolaus Peter Hasch, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mainfranken Würzburg, ist neuer Vorsitzender des Dommusikvereins Würzburg. Der 56-Jährige folgt in diesem Amt Professor Dr. Michael Wollenschläger nach, der am 30. Dezember 2008 nach schwerer Krankheit verstarb. Der bisherige Schatzmeister Johannes Windmeißer gibt nach 33 Jahren sein Amt ab, Schriftführer Theodor Stangl nach 27 Jahren. 12. März: Weihbischof Boom besucht zum Josefstag die Don-Bosco-Berufsschule der Caritas in Würzburg. Dort trifft er sich mit Schülerinnen und Schülern im Berufsvorbereitungsjahr Dienstleistung/Catering und diskutiert mit Vertretern von Schule und Politik. 13./14. März: Die Vorgänge und öffentlichen Reaktionen um die Rücknahme der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft beschäftigen die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg. „Sie haben große Irritationen hervorgerufen, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei uns Bischöfen“, sagt Bischof Hofmann. Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner lobt den Brief, in dem Papst Benedikt XVI. vor wenigen Tagen öffentlich Stellung bezog als „ein Geschenk zu unserer Frühjahrskonferenz“. Im Studienteil setzen sich die Delegierten mit Klimawandel und christlicher Schöpfungsspiritualität auseinander. Erstmals nimmt Weihbischof Boom an der Konferenz teil. 14. März: Die besten Fußballer aus den Reihen der Ministrantinnen und Ministranten der Diözese Würzburg kommen aus Alzenau (Dekanat Alzenau) beziehungsweise Schönderling (Dekanat Hammelburg). Die beiden Teams setzen sich bei der diözesanen Meisterschaft in Bad Brückenau durch, an der insgesamt 30 Mannschaften teilnehmen. Alzenau und Schönderling sind somit für den Bayerncup der Minis am 28. März im Bistum Regensburg qualifiziert. 14. März: 150 Frauen aus dem Bistum nehmen im Würzburger Kolping-Center Mainfranken am neunten Frauentag des Kolpingwerks teil. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Dich schickt der Himmel!“ 15. März: Vier Priester der Diözese Würzburg begehen das Goldene Priesterjubiläum: Pfarrer Konrad Martin, Pfarrer i. R. Oskar Pflüger, Pfarrer i. R. Wolfgang Seubert und Professor em. Dr. Josef Steinruck. 15. März: Bischof Hofmann entbindet Oliver Wirthmann (36), Pfarrer von Kitzingen-Sankt Johannes mit Buchbrunn und Repperndorf sowie von Sulzfeld am Main, Biebelried, Mainstockheim und Albertshofen, mit sofortiger Wirkung von seinen priesterlichen Aufgaben. Der Bischof trifft diese Entscheidung, nachdem ihm Wirthmann in einem Gespräch mitgeteilt hatte, dass er heiraten wolle. Personalreferent Domkapitular Geist teilt dies im Gottesdienst in Kitzingen-Sankt Johannes mit. 15. März: Im Alter von 78 Jahren stirbt Pater Dr. Erich Mohr von den Missionaren von der Heiligen Familie im Krankenhaus in Kirchen. Mohr war lange Jahre Pfarrverweser von Rödelmaier. 18. März: Zu einem familienpolitischen Abendgebet lädt erstmals der Familienbund der Katholiken (FDK) in die Würzburger Marienkapelle ein. In Gebeten, Liedern und Texten werden Bedürfnisse und Anliegen von Familien vor Gott gebracht. „Wo ist der Platz der Familie in den veränderten Lebensverhältnissen am Beginn des 21. Jahrhunderts in unserer Gesellschaft?“, fragt Generalvikar Hillenbrand. 19. März: Anlagen für Hörgeräte-Träger mit entsprechender Kennzeichnung, regelmäßige Krankenkommunion oder generationsübergreifende Begegnungen: Jede Menge praktische Ratschläge, wie die Kirche auf die speziellen Bedürfnisse von Senioren eingehen kann, listet eine Handreichung auf, die Repräsentanten des Katholischen Senioren-Forums der Diözese Würzburg im Kilianshaus an Domkapitular Herderich, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, übergeben. „Die Impulse stammen von der Arbeitsgruppe Altenpolitik (AGAP). Sie verstehen sich als Antwort auf den demografischen Wandel“, erklärt Diözesan-Altenseelsorger Augustinerpater Adalbert Müller. 21./22. März: Unter dem Titel „Gemeinsamkeiten auf dem Weg in die Zukunft“ beschäftigt sich die Ackermann-Gemeinde bei ihrer Diözesantagung mit der deutsch-tschechischen Nachbarschaft in Europa. Das Programm ist von 20 Jahre Mauerfall, fünf Jahren Mitgliedschaft der Tschechischen Republik in der Europäischen Union und der aktuellen EU-Ratspräsidentschaft der Tschechischen Republik beeinflusst. „Der Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten in Prag ist längst überfällig. Seehofer hat die Pläne in seinem Schreibtisch liegen. Er muss die Schublade nur öffnen“, betont der frühere Chef der Staatskanzlei, CSU-Landtagsabgeordneter Eberhard Sinner, bei der Diözesantagung. 23. März: Die Seligsprechung des Märtyrerpriesters Georg Häfner ist in greifbare Nähe gerückt. Das betont Domkapitular Putz, diözesaner Postulator im Seligsprechungsprozess für den 1942 im Konzentrationslager Dachau verstorbenen Pfarrer, in einem Interview. Die römische Theologenkommission habe vor wenigen Wochen die so genannte Positio, eine geordnete und nach dem Kirchenrecht korrekte Dokumentation über Häfner, eingesehen und ihr Votum für die Seligsprechung abgegeben. „Dieses Votum ist nach Information des römischen Postulators Dr. Andrea Ambrosi positiv ausgefallen“, sagt Putz. 23. März: Das Kinder- und Jugenddorf Sankt Anton der Caritas in Riedenberg wird für 5,2 Millionen Euro bis Juni 2010 grundlegend saniert. Beim Spatenstich zum Auftakt der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen begrüßt Bauherr Caritasdirektor Pfriem viel politische Prominenz. Die geplante Modernisierung bezeichnet er gerade angesichts der Wirtschaftskrise als notwendiges Signal. 24. März: Bischof Hofmann suspendiert Wolfdieter Weiß, bisher Pfarrer im Ruhestand, mit sofortiger Wirkung vom priesterlichen Dienst. Damit ist es Weiß untersagt, irgendwelche Amtshandlungen vorzunehmen, die mit der Priesterweihe verbunden sind. Außerdem werden seine Ruhestandsbezüge um 20 Prozent gekürzt. Das teilt Generalvikar Hillenbrand in Würzburg mit. Weiß war im Juli 2000 wegen sexuellen Missbrauchs in sieben Fällen an drei Minderjährigen vom Landgericht Coburg rechtskräftig verurteilt worden. 2009 hatte er zwei Männer zu Familien der damaligen Opfer geschickt, um sie zur Rücknahme der im Coburger Verfahren gemachten Aussagen zu bewegen. Die betroffenen Familien fühlten sich durch dieses Agieren so massiv unter Druck gesetzt, dass die Verletzungen der Vergangenheit wieder aufgebrochen und neue Traumatisierungen entstanden sind. Generalvikar Hillenbrand hatte sich bereits in einem Brief an die betroffenen Familien auch im Namen von Bischof Hofmann und der ganzen Bistumsleitung entschuldigt. 25. März: „Die Ministrantenpastoral ist und bleibt eine der wichtigsten und effektivsten Säulen der kirchlichen Jugendarbeit. Mädchen und Jungen fühlen sich in der Ministrantenarbeit wertgeschätzt.“ So kommentiert Bischof Hofmann die sehr positiven Ergebnisse der Ministrantenzählung des Jahres 2008. Bistumsweit sind demnach 17.555 Kinder und Jugendliche als Ministranten aktiv. 9142 Mädchen haben mit mehr als 52 Prozent knapp die Nase vor den 8413 Jungen. Ministrantenreferent Dirk Rudolph nennt die Zahlen sehr erfreulich, insbesondere da sich gegenüber dem Ergebnis von 2004 ein Plus von 1235 Personen, also mehr als sieben Prozent, verzeichnen lässt. 25. März: Die Kirchenmusik in der Diözese Würzburg trauert um den im Alter von 76 Jahren verstorbenen Professor Dr. Louis Helmut Debes. 55 Jahre lang wirkte Debes als Chorleiter und Organist in der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Würzburg. Er war Mitglied der diözesanen Kommission für Kirchenmusik im Bistum Würzburg. Seine Verdienste wurden mit dem päpstlichen Silvesterorden und dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt. 26. März: 41 Sozialstationen und 45 Häuser der stationären Altenhilfe in Unterfranken schließen sich zur neuen Arbeitsgemeinschaft der Altenhilfe, Hospizarbeit und Pflege im Caritasverband für die Diözese Würzburg zusammen. Die Einrichtungen der neuen „DiAG Altenhilfe Würzburg“ betreuen und versorgen täglich zirka 6700 Menschen. Zu ihrem Vorsitzenden wählen sie bei einer gemeinsamen Sitzung im Sankt Markushof in Gadheim Gerhard Schuhmacher, Vorsitzender der Sozialstation Erlenbach am Main. 26./27. März: Fachleute für Krisenseelsorge im Schulbereich (KiS) aus ganz Bayern kommen im Kloster Oberzell zu einer Fachtagung zusammen. Sie beschäftigen sich mit dem Thema Tod und Trauer sowie Methoden, die Betroffenen das Verarbeiten des damit verbundenen Schmerzes erleichtert. Zum Leiter der KiS auf Bayernebene beauftragt Schulreferent Domkapitular Putz den Pastoralreferenten Reinhold Grimm aus Marktheidenfeld. 27./29. März: Peter Hasenstab aus Mainaschaff ist neuer männlicher Vorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg im Bistum Würzburg. Die Delegierten wählen den 21-jährigen Studenten während der Diözesanversammlung in Rieneck auf den zuletzt vakanten Vorstandsposten. 28. März: Sehr lebendige Gemeinden haben Bischof Hofmann und Weihbischof Boom bei ihrer Visitation des Dekanats Schweinfurt-Nord erlebt. Es sei eine große Bereitschaft für die Errichtung der Pfarreiengemeinschaften zu spüren gewesen. „Natürlich wurden auch die Sorgen vor allem der kleinen Pfarrgemeinden an mich herangetragen, diese könnten in einer großen Pfarreiengemeinschaft ihre Eigenständigkeit verlieren“, sagt Bischof Hofmann zum Abschluss der Visitation. Weihbischof Boom berichtet von ähnlichen Erfahrungen: „In den kleinen Gemeinden ist eine große Lebendigkeit zu spüren. Man hilft sich gegenseitig. Es gibt aber auch viele Fragen, wie es weitergehen soll.“ 28. März: Gertrud Schneider, langjährige Gemeindereferentin in Würzburg-Sankt Adalbero, stirbt im Alter von 87 Jahren. 28. März: Wer kommt zu Kolping-Veranstaltungen? Was erwarten die unterschiedlichen Menschen von dem Verband? Und wie sollen die Kolpingsfamilien mit diesem neuen Blickwinkel umgehen? Diese Fragen behandeln 160 Delegierte bei der Diözesanversammlung des Kolpingwerk-Diözesanverbands Würzburg. Im Kolping-Center Mainfranken erläutert Domvikar Christoph Warmuth, wie die Sinus-Milieu-Studie als Sehhilfe genutzt werden kann, um die eigene Arbeit besser in den Blick zu nehmen. 29. März: Um eine großzügige Spende bittet Bischof Hofmann die Gläubigen bei der Misereor-Fastenaktion. „Setzen Sie sich mit den Armen und Notleidenden dieser Welt für die Bewahrung der Schöpfung ein – in den Ländern des Südens und bei uns.“ Die Kollekte findet in allen katholischen Gottesdiensten zwei Wochen vor dem Osterfest statt. 2008 kamen im Bistum Würzburg rund 770.000 Euro bei der Kollekte zusammen. Weitere 666.000 Euro spendeten Gläubige aus der Diözese Würzburg direkt an das Hilfswerk. 30. März: Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Schule, Politik und Kirche verabschieden im Berufsbildungswerk der Caritas-Don Bosco GmbH Norbert Klemm (65). 28 Jahre hatte Klemm dort gearbeitet, in den vergangenen elf Jahren als Gesamtleiter. Sein Nachfolger im Amt ist der bisherige Internatsleiter des Berufsbildungswerks (BBW), Andreas Halbig (40). 30. März: Pfarrer i. R. Oswald Müller, langjähriger Pfarrer von Schweinfurt-Sankt Kilian und Stadtdekan von Schweinfurt, stirbt im Alter von 82 Jahren in Gerolzhofen.
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