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Bernhard Schweßinger (POW) |
| Trikots des 1. FC Schweinfurt 05 in Myau. |
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Würzburg/Mbinga (POW) Trikots des 1. FC Schweinfurt 05 im Hochland der Matengo, unterfränkische „weltwärts“-Jugendliche in Litembo und Mbinga, Missionsbenediktiner aus Gaukönigshofen und Weisbrunn in Peramiho und ein Bildnis des seligen Georg Häfner im Pfarrhaus von Pfarrer Kevin Haule – vieles im Bistum Mbinga weist auf die Verbindung zum Partnerbistum Würzburg hin. Nach Prälat Wilhelm Heinz, dem langjährigen Seelsorgereferenten der Diözese Würzburg, ist die neue, integrative Grundschule in Mbinga benannt. Der Würzburger emeritierte Domkapitular hat sich sehr für den Bau dieser Schule gleich neben dem Dom in Mbinga eingesetzt. Unterstützung gab es auch vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Die Einrichtung besteht seit 2011 und wird von den Vinzentinerinnen geleitet. Sie will die Albinos, die weißen Afrikaner, integrieren und ihnen eine gleichwertige Bildungschance geben. Albinos leben in Afrika gefährlich. Sie werden verspottet, ausgegrenzt und sogar getötet. In ganz Tansania gibt es nur zwei Grundschulen dieser Art. Von der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) der Diözese Würzburg wird das Uvikambi-Center für Jugendliche in Mbinga unterstützt. Zwölf bis 13 Jugendliche lernen dort das Schreinerhandwerk, 25 Auszubildende das Schneiderhandwerk. Weiter wird die Halle des Centers für Feste vermietet. Hostel-Zimmer und eine Bar stehen Gästen zur Verfügung. Bis nächstes Jahr wird der aus Bürgstadt stammende langjährige Würzburger Schülerseelsorger Burkhard Pechtl im Uvikambi-Center tätig sein. Er will die Verwaltung aufbauen, die Jugendarbeit intensivieren, ein Kino einrichten und Englisch-Kurse für die Auszubildenden anbieten. (eigener Bericht folgt) Einen „Würzburg-Koffer“, analog zum „Mbinga-Koffer“, der Anschauungsmaterial aus dem Partnerbistum für den Unterricht bietet, hat Pfarrer Kevin Haule in seiner neuen Pfarrei Myau zusammengestellt. Beim Besuch von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann präsentierte er die Inhalte: Sie reichen von Büchern des Bischofs und dem Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ über das Würzburger katholische Sonntagsblatt und den Pressedienst des Ordinariats (POW) bis hin zu einem kleinen (leeren) Fass Würzburger Hofbräu, Bierflaschen der Brauerei Faust aus Miltenberg und einem Würzburg-Memory. „Hier fühle ich mich zuhause“, sagte Bischof Hofmann beim Blick auf den Würzburg-Koffer. Grüne Trikots des 1. FC Schweinfurt 05 trugen Jugendliche beim Empfang für Bischof Dr. Friedhelm Hofmann in der Pfarrei Myau im Hochland der Matengo im Partnerbistum Mbinga. Pfarrer Kevin Haule hatte die gespendeten Trikots nach und nach bei seinen Besuchen in Unterfranken mit nach Afrika genommen. Einen weiteren Trikotsatz soll es aus Kürnach geben. So werden künftig womöglich die „Kürnacher“ gegen die „Schweinfurter“ in Tansania antreten. Die Erinnerung an den seligen Georg Häfner wird in der Pfarrei Myau im Hochland der Matengo im Partnerbistum wachgehalten. Im Eingangsbereich des Pfarrhauses steht ein Bildnis des Seligen. Pfarrer Kevin Haule hatte bei seinen Besuchen im Partnerbistum Würzburg den Prozess der Seligsprechung mitverfolgt und auch an der Seligsprechungsfeier am 15. Mai 2011 im Würzburger Kiliansdom teilgenommen. Korbinian Faust aus Miltenberg betreut als „weltwärts“-Jugendlicher seit September 2011 die PC-Schule der Diözese Mbinga. In seinem Büro neben dem Dom in Mbinga zerlegt und repariert er Computer, die aus Deutschland stammen, und unterrichtet Jugendliche. „Die Erfahrung eines Auslandseinsatzes nach dem Abitur ist absolut empfehlenswert“, sagte er beim Besuch von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann. (eigener Bericht folgt) Das Bläserensemble „Milten-Brass“ aus Miltenberg hat bleibenden Eindruck im Partnerbistum Mbinga hinterlassen. Die jungen Bläser unter Leitung von Waldemar Stockert begeisterten mit ihren Klängen nicht nur die tansanischen Bischöfe und die Festgäste beim 25. Jubiläum der Diözese Mbinga. Weiter gestalteten sie die Firmung in Nkile am Njassa-See mit. Am Schluss ihrer Reise durch Tansania besuchten die Miltenberger Jungmusiker Philipp Hench, Tobias Ravnikar, Jan Backhäuser, David Fleischmann und Korbinian Faust mit ihrem Leiter Waldemar Stockert nochmals das Knabenseminar Likonde. Dort ließen sie nach den Auftritten zum Bistumsjubiläum in Mbinga ihre acht Instrumente in Würzburgs Partnerdiözese zurück. Mit ihnen sollen künftig die Schüler in Likonde musizieren. „Das ist ein tolles Beispiel für die Partnerschaft – mit großer Wirkung“, sagte Stockert. Aus Aschaffenburg kommen die „weltwärts“-Jugendliche Nele Kussmann und die Referendarin Deborah Streib. Sie helfen derzeit im Buschkrankenhaus des Bistums Mbinga in Litembo mit. Kussmann ist seit September 2011 in Tansania und beendet ihr „weltwärts“-Jahr Ende August. Beim Besuch von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann erzählte sie, dass sie nur mit Wehmut Afrika verlasse. Deborah Streib arbeitete zwei Monate im Krankenhaus in Litembo und unterstützte vor allem Krankenhaus-Chef Pfarrer Raphael Ndunguru. Die Arnsteiner Backofenbaufirma Michael Wenz (Miwe) ist auch in Afrika präsent. In der Backstube der Vinzentinerinnen in Würzburgs Partnerdiözese Mbinga in Tansania steht ein „Miwe“-Ofen. Die Schwestern produzieren neben verschiedenen Weißbrot-, Hefeteig- und Mürbteigteilchen mittlerweile auch Eis, das vor allem an den Sonntagen angeboten wird. Der aus Gaukönigshofen stammende Benediktinerpater Lucius Marquardt wirkt seit 1951 in der Abtei Peramiho in Tansania und war viele Jahre Prior. Der 81-Jährige führte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann bei dessen Mbinga-Reise durch Abtei und Krankenhaus in Peramiho. Im Ausbildungsgebäude für Krankenschwestern und Pfleger zeigte Pater Lucius eine stattliche Palme, die er nach seiner Ankunft in Peramiho gepflanzt hatte. Der ausgezeichnete Organist spielte auch bei der lateinischen Vesper mit Bischof Hofmann die Orgel der Abteikirche in Peramiho. Aus Weisbrunn bei Eltmann stammt der 82-jährige Benediktinerpater Dietram Hofmann. Seit 1959 wirkt er als Missionar im Missionsgebiet der Abtei Peramiho. Seine Haupttätigkeit in der Mission war die Professur für Altes Testament und Katechetik am Priesterseminar in Peramiho. Beim Treffen mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann saß er im Innenhof der Abtei Peramiho und las im lateinischen Brevierbuch. Am Grab des aus Alsleben stammenden Benediktinerbruders Edgar Hein legte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann beim Besuch der Abtei Peramiho in Tansania ein kurzes Memento ein. Bei seinem ersten Besuch im Partnerbistum Mbinga im Jahr 2007 hatte Bischof Hofmann den Benediktiner aus dem Grabfeld noch besucht und ihn gesegnet. Der alte Missionar konnte damals kaum noch sprechen. Das Würzburger katholische Sonntagsblatt wird selbst in Tansania gelesen. Beim Besuch Bischof Dr. Friedhelm Hofmanns in der Benediktinerabtei Peramiho kam die Postsendung aus Würzburg gerade in der Poststation der Abtei an. Dort holte sie Pfarrer Silverius I. Mwingira ab und brachte sie nach Mbinga. Vom Sonntagsblatt und von der Fernsehredaktion der Diözese Würzburg gespendete Kugelschreiber überreichte Bischof Hofmann an die Firmlinge in Nkile am Njassa-See. Auch die in Würzburg erscheinende Tagespost lag in der Abtei Peramiho aus. Einen vergoldeten Kelch mit Hostienschale aus der Würzburger Goldschmiede Engert hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann beim Festgottesdienst zum 25. Jubiläum der Diözese Mbinga überreicht. Der Kelch trägt am Fuß das Wappen von Bischof Hofmann. Außerdem überreichte er an Bischof John C. Ndimbo und die Verantwortlichen in der Diözese Mbinga einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro für das Partnerbistum. Das Geld stammt aus den Spenden, die anlässlich des 70. Geburtstags Bischof Hofmanns eingegangen sind. Das Partnerschaftsprojekt „Solarstrom für Mbinga“ trägt Früchte. Auf nahezu jedem Pfarrhaus in Würzburgs Partnerbistum Mbinga erzeugen mittlerweile kleine Solaranlagen Strom für die Pfarreizentralen. Die mittlerweile 27 Pfarreien der Partnerdiözese können sich dadurch besser austauschen und den direkten Kontakt mit Partnergemeinden pflegen. Die Bildungschancen werden verbessert, und eine Stromerzeugung ohne Dieselgenerator ist möglich. Die Solaranlagen wurden mit Hilfe der Diözese Würzburg errichtet. Der „Würzburger Partnerkaffee“ hat einen neuen zertifizierten Fair-Trade-Partner im Partnerbistum Mbinga. Beim Besuch in der Kaffee-Kooperative in Mahenge überreichte Geschäftsführer Klaus Veeh eine Packung „Würzburger Partnerkaffee“ an den Zertifizierungsbeauftragten der Kooperative, Portius Kinunda, und teilte mit, dass die Kaffeebauern in Mahenge jetzt zertifiziert sind und ihr im Hochland von Mbinga angebauter Arabica-Kaffee das Fair-Trade-Siegel tragen darf. Die 126 Mitglieder mussten sich als Kaffeeproduzenten registrieren lassen und gleichzeitig nachweisen, dass sie außerdem weitere Anbauflächen zur Familienernährung zur Verfügung haben. „Danke für Eure Arbeit als Kaffeebauern“, sagte Veeh. (3212/0849; E-Mail voraus) Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet |