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BDKJ DV Würzburg |
| Mit der Kraft aller bricht der BDKJ Diözesanverband mit seinem neuen Logo, dem Kreuzsegel, in eine „grüne“ Zukunft auf. |
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Volkersberg/Würzburg. Am Wochenende tagte das oberste Entscheidungsgremium der katholischen Jugendverbände auf dem Volkersberg. Rund 60 Delegierte fassten Beschlüsse und berieten über die Grundlinien des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) in der Diözese Würzburg. Ehrenamt ist nicht selbstverständlich! In der heutigen Zeit, in der ehrenamtliches Engagement immer mehr durch die Schule oder das Studium bzw. die Arbeit beschnitten wird, ist es nicht mehr selbstverständlich, dass sich junge Menschen freiwillig engagieren und sich für Mitmenschen und die Welt einsetzen. Die Bedingungen für ehrenamtliches Engagement müssen daher verbessert werden und gesellschaftliche Anerkennung unentgeltlich geleisteter Arbeit ist mehr als ein feuchter Händedruck. Zu diesen Erkenntnissen kamen die Delegierten im Rahmen des Studienteils am Samstagnachmittag. In Kleingruppen hatten sich die TeilnehmerInnen mit Aspekten des Ehrenamts beschäftigt und gemeinsam Forderungen formuliert. „Damit junge Menschen durch ihre ehrenamtliche Arbeit an der Gesellschaft teilhaben und an ihrer Gestaltung mitwirken können, dürfen ihnen die Zugänge dazu nicht verwehrt werden“, forderte der BDKJ-Diözesanvorsitzende Simon Müller-Pein. Der BDKJ Diözesanvorstand wird sich beispielsweise in der Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer sowie mit Wirtschaftsverbänden für die bessere Umsetzung der gesetzlichen Grundlage „Freistellung zum Zwecke der Jugendarbeit“ einsetzen, um so jungen Auszubildenden und ArbeitnehmerInnen die Teilnahme an Freizeitmaßnahmen und Bildungsveranstaltungen zu ermöglichen. Darüber hinaus soll die Jugendleitercard (Juleica), der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit, als anerkanntes Qualitätssiegel besser vermarktet und für Jugendliche attraktiver gestaltet werden. Bischof Stangl-Preis würdigt kirchliche Jugendarbeit Am Sonntagvormittag behandelte die Versammlung verschiedene Anträge. Unter anderem wurden die Bewerbungskriterien für die BDKJ-Stiftung Jugend ist Zukunft verändert. Die Stiftung wird in diesem Jahr erstmalig den neu geschaffenen Bischof Stangl-Preis vergeben. Mit diesem Preis soll in der Diözese Würzburg kontinuierliche kirchliche Jugendarbeit gewürdigt werden, die Räume und Lernfelder für junge Menschen schafft, die Mündigkeit in Kirche und Gesellschaft einübt und dahin führt, das Leben in Kirche und Gesellschaft mitzugestalten. Bewerben können sich verbandliche und nichtverbandliche Gruppen, die kirchliche Jugendarbeit machen. Aufbruch unter dem Kreuzsegel Der BDKJ in der Diözese Würzburg wird grün und zwar mit seinem neuen Verbandslogo. Das so genannte „Kreuzsegel“, welches die Bewegungen des Kreuzzeichens nachahmt, ist seit Anfang des Jahres das neue verbindliche BDKJ-Logo auf allen Ebenen. Die Delegierten entschieden sich für den Frankenapostel Kilian als Regionalisierung. Diese regionale Charakterisierung wird in das Logo integriert. Der Diözesanverband Würzburg wird das neue Logo nun Schritt für Schritt umsetzen. Schon im Gottesdienst mit Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher stimmten sich die Delegierten auf das neue Logo ein, in dem sie Wünsche und Hoffnungen, die sie mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit verbinden, auf grüne Stoffbänder schrieben und das neue Logo damit ausfüllten. Rechenschaftsbericht und Wahlen Kritisch konstruktiv diskutierten die TeilnehmerInnen den vorgelegten Rechenschaftsbericht des Diözesanvorstandes und den Finanzbericht. Als Delegierte für den Diözesanrat wurden Maria Gallenberger, Verena Künzl, Wolfgang Schuberth, Philipp Stark und Felix Behl sowie Lukas Götz und Johannes Reichert als Ersatzdelegierte gewählt. Evelyn Zehnder und Monika Hoheisel bilden nun zusammen mit der Diözesanvorsitzenden Kristina Bopp den Wahlausschuss. Weiterhin vakant bleiben die zwei ehrenamtlichen Vorstandsposten für Frauen. Als Gäste konnte der Diözesanvorstand Domkapitular Christoph Warmuth, Ursula Fehling (BDKJ-Bundesvorsitzende), Claudia Junker (BDKJ Bayern) und Tilo Hemmert (Vorsitzender des Bezirksjugendrings Unterfranken) begrüßen. Als höchstes Beschlussfassendes Gremium trifft die BDKJ-Diözesanversammlung ein Mal jährlich grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen in Politik, Kirche und Gesellschaft. Dabei vertreten rund 60 Delegierte der BDKJ-Mitgliedsverbände und Landkreise die rund 30.000 Mitglieder in den katholischen Jugendverbänden der Diözese Würzburg. Weitere Informationen auf www.bdkj-wuerzburg.de.
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