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Pfarrverband Gemünden  > Pfarrverbandstag

 

"Entwicklungen" nach dem Pfarrverbandstag 2008:

Titelbild Pfarrverbandstag 2008
„Mit dem Tod ist nicht alles aus“ – Trauerkreis Pfarrverband Gemünden und Umgebung
Im Anschluß an den Pfarrverbandstag im Februar 2008 zum Thema „Du machst meine Finsternis hell – Trauer zulassen, den Weg der Heilung gehen“ findet am Donnerstag, 24.04.2008 um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Peter und Paul Gemünden ein erstes Trauerkreis - Treffen mit Interessierten aus den Gemeinden des Pfarrverbands Gemünden und Umgebung statt. Die Zahl und die Inhalte der weiteren Treffen werden an diesem Abend besprochen. Die Begleitung übernehmen Claudia Simon (Gräfendorf), tel. 09357-992000 und Diakon Heribert Ranff (Gemünden), tel. 09351-604619. Voranmeldung bei jeweils einem/r der beiden BegleiterInnen ist notwendig.
Im Herbst 2008 wird es ein weiteres Angebot auf Pfarrverbandsebene und Umgebung geben: Das erste Treffen findet am 15.09.2008 um 19.30 Uhr (Ort noch offen) statt. Weitere Treffen sind am 13.10., 17.11., 15.12.2008 und am 26.01.2009. Die Begleitung übernehmen die Pastoralreferenten Burkard Fecher (Gemünden, tel. 09351-4166 und Wolfgang Pfeifer (Sachsenheim), tel. 09358-901050. Voranmeldung bei jeweils einem der beiden Begleiter ist notwendig.



Pressebericht vom Pfarrverbandstag „Du machst meine Finsternis hell - Trauer zulassen, den Weg der Heilung gehen“

Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gemeinden des Pfarrverbands Gemünden und darüber hinaus trafen sich im Langenprozeltener Pfarrheim, um sich über Tod und Trauer und ihre persönlichen Berührungspunkte damit auszutauschen. Diplomtheologin Roswitha Hubert aus Würzburg begleitete den Halbtag. Sie arbeitet in freier Praxis mit dem Schwerpunkt Kranken-, Angehörigen- und Trauerbegleitung, Gesprächstherapie in der Palliativstation des Juliusspitales und in der Ausbildung der Bestatter in Münnerstadt (Persönlicher Umgang mit Tod und Trauer, Trauergespräch).
Sie erzählte eine Geschichte nach einem griechischen Mythos über die Ober- und Unterwelt, in der sich Krankheit, Sterben und Tod abspielen und die Menschen an den Abgrund ihrer Existenz und an ihre Grenzen kommen.
Ein sehr persönlicher Austausch über den eigenen Verlust von lieben Menschen und über die Erfahrung mit Trauer schloss sich an: Wenn ein nahe stehender Mensch gestorben ist - der Mann, die Lebensgefährtin, ein guter Freund, die Schwester, die Mutter, das Kind -­ gerät das Lebensgefüge durcheinander. Weil der Tod persönlich betrifft, breitet sich Hilflosigkeit aus, wird das eigene Leben in Frage gestellt, zwischenmenschliche Beziehungen ändern sich, Lebenspläne, Lebensträume. Oftmals stoßen Trauernde im Durchleben ihres Schmerzes und in ihrer Suche nach neuen (Über-) Lebensmöglichkeiten auf Unverständnis, obwohl sie doch ZuhörerInnen bräuchten, Verständnis und Geborgenheit.
Kleingruppen zum Thema Friedwald, Musik in der Trauer, Psalm 42/43 und kreative Gestaltung zeigten Möglichkeiten auf, sich mit der eigenen Sicht von Tod und Trauer auseinanderzusetzen.
Jede Veränderung im Leben ist zugleich Abschied von Vertrautem und Neubeginn. Kirchliche und persönliche Rituale können dabei helfen, das eigene Leben mit einer tieferen Wirklichkeit in Verbindung zu bringen. Die inneren Bilder von Raupe und Schmetterling vermitteln – nicht nur Kindern – eine Ahnung von der Metamorphose, der Verwandlung vom Tod in neues Leben.

Ein Gesprächskreis für Trauernde wird bei entsprechender Nachfrage wahrscheinlich auf Pfarrverbandsebene in Kürze angeboten werden. Informationen und Anfragen an Pastoralreferent Klaus Simon, Tel. 09357-1398 oder unter www.pv-gemuenden.de.

Klaus Simon, Pastoralreferent Pfarrverband Gemünden

 

Pfarrverbandstag 20080216 Langenprozelten Mitte Tod und Trauer




Um die spirituelle Mitte beim Treffen rund um „Tod und Trauer“ versammelten sich dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gemeinden des Pfarrverbands Gemünden. Diplomtheologin Roswitha Hubert aus Würzburg begleitete den Halbtag.

Bild: Claudia Simon






Ausschreibung:
"Du machst meine Finsternis hell!"
Trauer zulassen - den Weg der Heilung gehen
Pfarrverbandstag 16.02.2008 von 9 - 13 Uhr im
Pfarrheim Langenprozelten

Titelbild Pfarrverbandstag 2008



Hier finden Sie die Ausschreibung des aktuellen Pfarrverbandstags mit der Würzburger Diplomtheologin/Referentin Roswitha Hubert und dem Pfarverbandsteam.
Sie können sich bis 28.01.2008 anmelden bei Klaus Simon oder in jedem Pfarrhaus der Pfarrverbands - Gemeinden.

Hinweis: Wenn Sie die Datei nicht anzeigen, sondern auf Ihrem Rechner speichern wollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen "Ziel speichern unter...".





Liebe Trauernde!
Liebe ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in den Gemeinden des Pfarrverbands Gemünden!

Wenn ein nahe stehender Mensch gestorben ist - der Mann, die Lebensgefährtin, ein guter Freund, die Schwester, die Mutter, das Kind -­ gerät das Lebensgefüge durcheinander. Weil der Tod persönlich betrifft, wird das eigene Leben in Frage gestellt, zwischenmenschliche Beziehungen ändern sich, Lebenspläne, Lebensträume. Oftmals stoßen Trauernde im Durchleben ihres Schmerzes und in ihrer Suche nach neuen (Über-) Lebensmög-lichkeiten auf Unverständnis, obwohl sie doch ZuhörerInnen bräuchten, Verständnis und Geborgenheit. Jede Veränderung im Leben ist zugleich Abschied von Vertrautem und Neubeginn. Rituale können dabei helfen, das eigene Leben mit einer tieferen Wirklichkeit in Verbindung zu bringen. Das Thema unseres Pfarrverbandstags „Trauer zulassen – den Weg der Heilung gehen“ greift diese Erfahrungen auf und setzt auf die Hoffnung aus Psalm 18,29: „Du machst meine Finsternis hell“.
Dabei begleitet uns Diplomtheologin Roswitha Hubert aus Würzburg als Referentin.
 Sie arbeitet in freier Praxis mit dem Schwerpunkt Kranken-, Angehörigen- und Trauerbegleitung, Gesprächstherapie in der Palliativstation des Juliusspitales und in der Ausbildung der Bestatter in Münnerstadt (Persönlicher Umgang mit Tod und Trauer, Trauergespräch).