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Delegationsbesuch 2013
Pole pole, hakuna matata und safi sana!
Seit über 20 Jahren besteht nun schon die Partnerschaft zwischen der UVIKAMBI - der katholischen Jugend Mbingas im Südwesten Tansanias - und der CAJ Würzburg. Fürf ünf der sechs Teilnehmer der diesjährigen sechsköpfigen Delegation war die Partnerschaft aber so gar kein alter Hut, sondern begeisterte, ärgerte, motivierte auf ein Neues. Vier Wochen liegen hinter den 19-26jährigen, die voller neuer Erfahrungen mit der tansanischen Kulter, der UVIKAMBI, der Menschen vor Ort, unserer Projekte, usw. für die CAJlerInnen waren.
Nicht nur im Auto war die CAJ unterwegs
Jaja, vier Wochen in Tansania... das ist eine ganz schön lange Zeit. Da erlebt man ne ganze Menge! Und deshalb gibt es auch jede Menge Fotos.

Was genau vor Ort abging, lässt man sich dann am besten beim nächsten AKaribu, bei der DV oder im direkten Kontakt mit den Delegationsteilnehmern erzählen.

 Einen kleinen Überblick über unsere Projekte und das Erlebte soll es aber trotzdem geben:

Schreinerei:

Die Schreinerei läuft nach wie vor gut! Wir hatten große Freude mit den Auszubildenden und den Lehrern Yukundus und Flavian beim gemeinsamen Arbeiten und beim Austausch. Außerdem haben wir neue Werkzeuge - ein Satz Hobelmesser, sowie zwei Sägeblätter - mitgebracht, die dringend notwendig waren und über die sich alle riesig gefreut haben.

Schneiderei:

Auch die Schneiderei ist eines der zentralen Projekte, doch leider verbrachten wir dort gar nicht so viel Zeit. Es sind inzwischen weniger Schüler da, dafür gibt es Englischunterricht und auch eine elektrische Nähmaschine. Und unsere anfänglich fälschlicherweise als Unterhose wahr genommenes Nähstück stellte sich dann doch als sinnvoll heraus, da es sich hierbei um eine Wiegehose für Kinder handelte.

Sowohl für die Schüler der Schreinerei- wie auch Schneidereischule gibt es inzwischen ein Mittagessenservice, bei dem die Schüler ein Mittagessen erhalten und dieses auch selbst zubereiten.

Fischerei:

Auch die Fischerei ist ein altes und bewährtes Projekt von uns, das immer noch recht gut läuft. In Lituhi und Ndumbi wurden wir mit am herzlichsten empfangen und man spürte die Motivation und Begeisterung der UVIKAMBI vor Ort.

Fußballmannschaft:

Das ist neu, oder? Richtig, denn die Fußballmannschaft wurde im Laufe des vergangenen Jahres durch Burkhard Pechtl neu aufgebaut. Hier engagieren sich wirklich mal Jugendliche im Alter von 16-20 Jahren und haben Spaß am Sport. Gemeinsam mit ihnen haben wir trainiert, den Verein "Maleika UVIKAMBI" beim Spiel angefeuert (1:1 geht wohl durch!) und uns gemeinsam nach dem Sporteln noch ein Soda gegönnt und Fotos angeschaut. Außerdem wurden sie mit einigem an Equipment ausgestattet, so dass es in Zunkunft noch besser laufen könnte!

UVIKAMBI allgemein:

Ja, die UVIKAMBI hat scheinbar genauso mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen wie wir. Denn leider hatten wir gerade in Mbinga kaum Kontakt zu UVIKAMBI-Mitgliedern. Dafür konnten wir in den verschiedenen Pfarreien wie zum Beispiel Mkile äußert motivierte und aktive UVIKAMBI-Gruppen kennen lernen, was uns sehr gefreut hat.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Nachfolge von Burkhard Pechtl, der aktuell noch bis Ende des Jahres in Mbinga ist, um sich dort um die UVIKAMBI und das UVIKAMBI-Zentrum zu kümmern. Doch hier konnten im Gespräch mit Bischof John Ndimbo wichtige Schritte angegangen werden, so dass es hier auch weiter gehen kann.

Drumherum gab es natürlich auch noch ein wenig "Kulturprogramm" - Kaffeeanbau, Krankenhaus, Gottesdienst, etc.

Veröffentlicht: 09.09.2013 Andrea Karl
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