Suchtprävention in der Adolph-Kolping-Schule
Die Adolph-Kolping-Berufsschule in Würzburg auf dem Heuchelhof geht das Thema Sucht aktiv an und führt einen umfangreichen Projekttag zum Thema Sucht durch.
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Konzentration und eine ruhige Hand beim Turmbauen - unter Drogeneinfluss würde das nicht klappen |
Unabhängig leben - Sehnsucht nach Freiheit
„Elektrozaun“ – ein Aktionsspiel für mutige Jungen und Mädchen – war einer
von zahlreichen Workshops mit dem Ziel „unabhängig leben – Sehnsucht nach Freiheit“.
Denn unter diesem Motto fand am 1. Juni 2006 im Kolping-Förderungszentrum am Heuchelhof zum fünften Mal ein Projekttag zum Thema „Sucht und Suchtvorbeugung“ statt.
Gut 100 jugendliche Lehrgangsbesucher zwischen 16 und 18 Jahren nahmen an den Veranstaltungen teil, die von Mitarbeitern des Förderungszentrums und der ansässigen Berufsschule, sowie Experten der Jugendszene und Drogenkriminalität im Raum Würzburg angeboten wurden.
„Was soll am Kiffen denn so schlimm sein?“ und „ab und zu mal ne Pille schmeißen bringt mich
doch nicht gleich um, oder?“ – diesen und ähnlichen Fragen stellte sich Dr. Dirk Knapp von der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Er zählte die möglichen Risiken auf: vom Kopfweh über Gedächtnisschwund bis hin zur Psychose oder Tod.
„Bekomme ich Sozialstunden aufgebrummt, wenn ich beim Kiffen erwischt werde oder drückt der Richter ein Auge zu?“. Herr Bierbrauer, Schulkontaktbeamter der Polizei machte deutlich: Jeglicher Besitz von illegalen Drogen ist verboten und kommt zur Anzeige – und sei es nur ein einziges Gramm.
„Ich will mit dem Rauchen aufhören – was kann ich tun?“ waren Fragen, die Frau Daniela Krug vom Gesundheitsamt in den Mittelpunkt ihres Angebotes stellte.
Ein Quiz in Wettkampfform mit Geschicklichkeits-, Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen, bot eine weitere Möglichkeit, sich mit Sucht und Abhängigkeit auseinander zu setzen. Wer Lust hatte, konnte Plakate gegen Sucht gestalten oder sich im Kino mit Kurzfilmen zum Thema auseinander setzen.
Fazit dieser Veranstaltung:
Das Ziel, Jugendliche für die Gefahren durch den Missbrauch von Suchtmitteln
zu sensibilisieren, wurde erreicht. Die Rückmeldung der Teilnehmer war fast durchweg positiv. Dass es mehr als einen Projekttag bedarf, um Sucht wirkungsvoll zu bekämpfen, war den Veranstaltern von vornherein klar. Aber immerhin war es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung – und nächstes Jahr
soll die Fortsetzung folgen.
Veröffentlicht: 08.06.2006 |








